Sonntag, 20. September 2020
Donnerstag, 13. August 2020

TORGAU

Der Grundstein in der Heinrich-Zille-Straße ist gelegt

Die Wohnstätten hatten am Mittwoch zur feierlichen Grundsteinlegung auf die Baustelle eingeladen. Foto: TZ/Leukhardt

von unserem Redakteur Nick Leukhardt

Torgau. Drei große Wohnhäuser sollen in der Heinrich-Zille-Straße in Torgau entstehen. Ein Fundament ist bereits fertig, nun wurde feierlich der Grundstein gelegt.

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Man konnte kaum unterscheiden, wer am gestrigen Mittwoch mehr strahlte: Die Sonne oder doch Andreas Huth. Dem Chef der Torgauer Wohnstätten war die gute Laune schon auf weite Entfernung anzusehen und das lag nicht nur am guten Wetter. Huths Freude rührte vor allem von dem feierlichen Anlass, zu dem gestern auf die Baustelle zwischen Wolffersdorff- und Heinrich-Zille-Straße eingeladen wurde. Denn dort wurde am gestrigen 12. August offiziell die Grundsteinlegung für das große Bauvorhaben der drei Wohngebäude vollzogen, die bis Ende nächsten Jahres hier gebaut werden sollen.

Detlef Linke (l.) und Andreas Huth inspizierten die Zeitkapsel, bevor diese eingemauert wurde.

Ab jetzt geht es aufwärts

Wäre man kleinlich, man könnte behaupten, dass die gestern vollzogene Grundsteinlegung schon fast ein wenig spät kam. Denn das erste Fundament ist bereits fertiggestellt und wartet darauf, seinen Aufbau zu bekommen.  Dieser folgt auch in der kommenden Woche,  in dieser soll dann auch die Grundplatte für das zweite Gebäude aufgesetzt werden, zwei Wochen später folgt dann die dritte und letzte Bodenplatte. Anschließend geht es dann bei allen drei Gebäuden nach oben, Ende Dezember soll dann der Rohbau der drei Gebäude stehen. 2021 konzentriert man sich dann auf den Innenausbau, bezugsfertig sollen die drei vierstöckigen Wohnhäuser dann im November nächsten Jahres sein.

So zumindest der optimale Zeitplan. Doch in diesem, das bestätigte Andreas Huth in seiner feierlichen Ansprache, liege man aktuell noch voll drin. Dabei lobte er nicht nur die bisher sehr gute Arbeit, die zu diesem Fakt führte, sondern sprach sich auch sehr überschwänglich für das große Interesse an diesem neu geschaffenen Wohnraum aus. So gebe es bisher sage und schreibe 94 Interessenten für die insgesamt 30 Wohnungen und sogar schon 21 feste Zusagen. Mit diesem neuen Vorhaben könne es gelingen, sowohl den sozialen als auch den wirtschaftlichen Aspekt, den die Schaffung von Wohnraum mit sich bringen, in Einklang zu bringen.

Abschließend äußerte Andreas Huth noch drei hoffnungsvolle Wünsche für das große Bauvorhaben der Wohnstätten: Dass sich die Kosten mit den angestellten Berechnungen von 5,6 Millionen Euro decken, dass der Bau in der Zeitschiene bleibt und die ersten Mieter ihr Weihnachtsfest 2021 hier feiern können und „am allerwichtigsten, dass der Bau frei von Unfällen und Verletzungen bleibt“.

Detlef Linke, zuständig für die technische Gebäudeverwaltung bei den Wohnstätten, im Gespräch mit den Nachbarn der Baustelle.

Lob für schnelle Arbeit

Auch Torgaus Oberbürgermeisterin Romina Barth schloss sich den Grußworten an und lobte nicht nur die gute und schnelle Arbeit der Wohnstätten und der Stadtwerke als 100-prozentige Tochterfirmen der Stadt Torgau sowie die ausführende Baufirma Tröpgen, sondern auch das in diesem Fall mit der Planung beauftragte Ingenieurbüro Zinnert, „dass ja auch schon fast zu unserer kommunalen Familie gehört“.

Nach der feierlichen Ansprache machten sich Romina Barth, Andreas Huth und Matthias Tröpgen von der gleichnamigen Baufirma daran, die obligatorische Zeitkapsel zu versenken und mit einer Betonplatte zu versiegeln. In der Kapsel waren neben Geldstücken und einer aktuellen Tageszeitung noch Baupläne, die Kostenplanung und Wohnungsangebote.

Zur Grundsteinlegung für die drei Wohngebäude in der Heinrich-Zille-Straße nahmen Wohnstätten-Chef Andreas Huth, Oberbürgermeisterin Romina Barth und Matthias Tröpgen, Chef der gleichnamigen Baufirma, die Hämmer in die Hand und brachten eine Zeitkapsel in die Erde.

 


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