Freitag, 27. November 2020
Mittwoch, 16. September 2020

DREIHEIDE

Daumen hoch für 30 km/h in Dreiheide

von unserem Redakteur Nick Leukhardt

Dreiheide. Seit knapp drei Wochen herrschen in den Orten Dreiheides entlang der Bundesstraße 30 km/h. Wie das bei den Bürgern ankommt und ob es den gewünschten Effekt hat, verriet Karsta Niejaki.

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Knapp drei Wochen herrscht in den drei Orten Dreiheides bereits eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer. Aufgrund der B-87-Vollsperrung in Mockrehna und der damit verbundenen Umleitung über die B183 in Süptitz, Großwig und Weidenhain wurde die Maßnahme eingeleitet und hält, wie auch die Bauarbeiten, nach wie vor und noch für mindestens drei Wochen an. Wie die Beschränkung bislang bei den Bürgern ankam, ob sie den erhofften Effekt gebracht hat, und ob sie vielleicht sogar über die Umleitungszeit hinaus bestehen bleibt, das verriet Dreiheides Bürgermeisterin Karsta Niejaki der TZ im Gespräch.

TZ: Knapp drei Wochen herrschen nun in Dreiheide bereits 30 Stundenkilometer, nachdem dies von zahlreichen Bürgern gefordert wurde. Wie kommt die Maßnahme bislang an?
K. Niejaki:
Die Bürger waren positiv überrascht, dass es uns gelungen ist, auf einer Bundesstraße die Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer reduzieren zu dürfen. Hier müssen wir uns auch beim Landratsamt bedanken, die die Beschwerden unserer Einwohner ernst genommen und entsprechend entschieden haben.

Neben einer Steigerung der Sicherheit, vor allem für Kinder, versprach man sich von der Maßnahme auch eine Lärmminderung. Ist von dieser etwas zu spüren?
Ich finde schon. Dadurch, dass alle am Ortseingang das Tempo stark drosseln müssen, rollt es nun auf jeden Fall ruhiger durch die Gemeinde. Auch betreffende Anwohner haben bestätigt, dass sich der Lärmpegel reduziert hat. Es gab auch keine Beschwerden mehr.

Gibt es denn Bestrebungen, die Geschwindigkeitsbeschränkung auch nach der Umleitung aufrechtzuerhalten?
Nein, die gibt es nicht. Es ist schon jetzt eine Geduldsfrage, mit 30 km/h durch drei Ortschaften zu fahren. Jetzt ist es aufgrund des vermehrten Verkehrsaufkommens durch die Umleitung berechtigt, später würden wir aber dahingehend keine Begründung finden, dies aufrechtzuerhalten. Da es sich, wie vom Amt mitgeteilt, um eine eher unterdurchschnittlich befahrene Bundesstraße handelt, müssen keine weiteren Einschränkungen unternommen werden. Wenn sich alle an die geforderte Geschwindigkeit halten, würde dies auch generell den Lärmpegel reduzieren.


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