Freitag, 30. Oktober 2020
Donnerstag, 24. September 2020

NORDSACHSEN

Erfolgreiche Nachwuchsabeit in Dommitzsch

Geldsegen für Dommitzsch im Torgauer Hafenstadion: Sven Kaminski, Steffen Hache, Tobias Burkhardt, Frederik Jäkel, Markus Bienert und Nico Knaubel (von links).Foto: Thomas Keil

von unserem Volontär Thomas Keil

Torgau/Dommitzsch. Geld für die Vereinskasse – diese glückliche Botschaft ereilte den Dommitzscher SV Grün-Weiß in dieser Woche. Was Frederik Jäkel damit zu tun hat, lesen Sie hier.

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Auf den Euro genau 3200 Euro wird es in den nächsten Tagen aufs Vereinskonto des Dommitzscher SV Grün-Weiß spülen. Diese Summe schüttet der Sächsische Fußballverband (SFV) für den ehemaligen Dommitzscher Jugendspieler Frederik Jäkel an den Ausbildungsverein aus.

Die Übergabe
Im Beisein des Dommitzscher Jungprofis und von Sven Kaminski, Vorsitzender des Kreissportbundes Nordsachsen, übergaben am Mittwoch SFV-U14-Landestrainer Nico Knaubel und SFV-Geschäftsführer Markus Bienert den symbolischen Scheck an die Vorstandsmitglieder Steffen Hache und Tobias Burkhardt des Dommitzscher SV Grün-Weiß. Die beiden ließen es sich bei dem Treffen im Torgauer Hafenstadion nicht nehmen, ihrem ehemaligen Schützling noch ein prall gefülltes Körbchen mit grün-weißen Souvenirs aus der alten nordsächsischen Heimat mit auf den Weg zu geben. Im Gegenzug blieb Markus Bienerts Wunsch nach einem Autogramm als dauerhaftem Gruß an die Sportler der Gänsebrunnenstadt nicht unerhört. Mit einem eilig herbeigeschafften Kugelschreiber signierte Frederik Jäkel einen Dommitzscher Vereinswimpel.

Gruß an die Geburtsstadt: Frederik Jäkel gibt dem Dommitzscher SV Grün-Weiß ein Autogramm.

Die Karriere
Frederik Jäkel durchlief beim Dommitzscher SV Grün-Weiß drei Jugendteams von der F- bis zur D-Jugend. Mit der Altersklasse U13 wechselte er in den Nachwuchsbereich von Rasenballsport (RB) Leipzig. „Ich ging mit Beginn der siebten Klasse auf das Landessportgymnasium in Leipzig“, legt der gebürtige Dommitzscher dar. Dort habe er sich endgültig für seine große Leidenschaft – den Fußball – entschieden. Bis dahin probierte er sich auch in der Leichtathletik und im Volleyball. Aufs Sportgymnasium wechselt man nicht einfach mal eben aufgrund der Bildungsempfehlung.
„Es gab einen Einschulungstest“, erläutert Frederik Jäkel. An diesem Tag sei er auch von RB Leipzig entdeckt worden. Bei RB Leipzig gelang ihm nach dem Abitur der Sprung in den Profikader. „Mein Vertrag läuft bis 2024“, sagt Frederik Jäkel. Als solcher saß er mit der Rückennummer 37 am 1. März in der vergangenen Saison beim Heimspiel gegen Leverkusen auf der Bank, erhielt aber keine Spielpraxis. Um solche zu sammeln, lieh ihn RB für zwei Jahre an den Königlichen Fußballklub Ostende in Belgien aus. Somit folgt er seinem einstigen U17-Trainer Alexander Blessin, der dort seit dem Sommer als Trainer für die Herren zuständig ist. In Ostende spielt er in der ersten Herrenmannschaft als Innenverteidiger mit der Rückennummer 15 in der höchsten belgischen Spielklasse. In der international besetzten Mannschaft fühlt er sich wohl, eine Sprachbarriere gebe es auch nicht. „Wir reden im Team alle englisch“ sagt er. Momentan hat er aber die Nordseeküste unfreiwillig gegen das Salzburger Land eingetauscht. Aufgrund einer Rückenverletzung weilt er dort im Rehabilitationszentrum seines Stammvereins. Noch drei bis vier Wochen, dann soll er wieder fit für den Fußballer-Alltag sein. „Wenn er verletzungsfrei bleibt, dann kann er ein erfolgreicher Profi werden, egal ob Bundesliga oder Dritte Liga“, sagt Steffen Hache über die Chancen Frederik Jäkels.

Einer der Besten
Als Träger der bronzenen Fritz-Walter-Medaille für die U19 in diesem Jahr steht er in guter Tradition zu Spielern wie zum Beispiel André Schürrle, Lukas Klostermann oder auch Kevin Volland. Weitere Preisträger der diesjährigen U19 sind Kevin Ehlers (Silber) von Dynamo Dresden und Noah Katterbach (Gold) vom 1. FC Köln.


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