Mittwoch, 14. April 2021
Montag, 23. November 2020

Local Hero auf Wachstumskurs

Bei HIT wird in vier Schichten rund um die Uhr gearbeitet. Foto: Hit Holz

Von unserer Redaktion

Dank eines integrierten Produktionskonzeptes und hoher Liefertreue ist die wirtschaftliche Lage bei Europas größtem Palettenhersteller auch in
Krisenzeiten stabil. Auch dadurch ist HIT Holz ein attraktiver Arbeitgeber in der Region.

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Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten herrscht im Torgauer Unternehmen HIT Holz weiter reger Betrieb: Die über 800 Mitarbeiter arbeiten hier rund um die Uhr in vier Schichten. Und dies Hand in Hand – angefangen von den Mitarbeitern im Wald, die das Rundholz ernten, über die Lkw-Fahrer, die es später nach Torgau zu den Rundholzplätzen transportieren bis hin zu den Mitarbeitern im Sägewerk, in den Heizkraftwerken und im Vertrieb. „HIT Holz ist aus vielen Gründen ein besonderes Unternehmen“, erläutert Christian Pospiech, seit etwa zwei Jahren Geschäftsführer von Europas größtem Produzenten von Europaletten. „Zum einen nutzen wir jeden einzelnen Span der Baumstämme für unsere Produkte, zum anderen arbeiten wir hier sehr autark, was uns gerade in den letzten Monaten sehr geholfen hat.“ Denn neben den Brettern und Klötzen für die Paletten werden auch die Nägel im Werk hergestellt. Zusammen mit dem regionalen Einkauf und der Energiegewinnung in den eigenen Heizkraftwerken die mit Biomasse betrieben werden, konnte HIT Holz so auch in den vergangenen herausfordernden Wochen die Produktion aufrechterhalten und zudem die gesteigerte Nachfrage bedienen.

Ausgereifte Technologie
Dass dies gut gelungen ist, liegt auch an der maschinellen Ausstattung von HIT Holz. Denn das Produktionsvolumen von mehr als einer Million Festmeter, die in Torgau jährlich verarbeitet werden, ist nur mit hochmodernen Anlagen möglich. Moderne Hochleistungssägen, automatisierte Produktionslinien und einem der größten Kanaltrockner für Paletten in Europa stellen die Produktion von über 50 000 Paletten jeden Tag sicher.
Auch die Logistik spielt eine große Rolle bei HIT Holz, denn die steigende Nachfrage nach Paletten führt zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Um lange Wartezeiten bei Lkw und damit einen eventuellen Rückstau zu verhindern, setzt HIT Holz auf ein modernes Zeitfenstermanagement. Parallel dazu investiert HIT Holz in neue Fahrzeuge wie High-Lifter, mit denen u. a. Lkw aufgrund des hohen Greifvolumens schneller abgeladen werden können. Zudem kann mit den Fahrzeugen das entrindete Holz in den Sortierungen abgepoltert und so die Lagerkapazitäten auf den Rundholzplätzen erheblich erhöht werden.

Breites Spektrum an Berufen
Möglich ist die integrierte Produktionskette bei HIT Holz allerdings nur aufgrund der unterschiedlichsten Berufe, die die Mitarbeiter hier ausüben. Neben den Mitarbeitern, die im Sägewerk und in der Palettenproduktion arbeiten, werden unter anderem auch Logistiker, Elektriker und Kesselwärter für die Heizkraftwerke gebraucht. „Vom ungelernten Mitarbeiter bis zum Ingenieur arbeiten hier alle Hand in Hand zusammen“, berichtet Pospiech sichtlich stolz. „Dabei packt jeder mit an und trägt so seinen Teil zu unserem Erfolg bei.“ Dass dies auch künftig so sein wird, davon ist der Geschäftsführer überzeugt: „Die Zeichen stehen weiter auf Wachstum. Deshalb werden wir auch 2020 trotz Krise weitere Mitarbeiter einstellen.“

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