Freitag, 27. November 2020
Sonntag, 15. November 2020

MOCKREHNA

Munitionsdepot mit "Wau"-Effekt?

von unserem Redakteur Christian Wendt

Strelln. Ein überraschter Peter Klepel steht TZ im Interview Rede und Antwort zu den Spekulationen rund um das ehemalige Munitionsdepot in seiner Gemeinde.

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Strelln. Für eine Überraschung sorgte zur jüngsten Mockrehnaer Gemeinderatssitzung weniger das Streben von Bürgermeister Peter Klepel und Mockrehnas Ortsvorsteher Bernhard Wagner (CDU), in Mockrehna ein neues Wohngebiet zu schaffen. Vielmehr überraschte Klepel mit Aussagen zu einer Immobilie in Strelln, um die es nicht zuletzt wegen der Planungen zur B87n (Stichwort Süd-variante) Diskussionen gab.

TZ: Herr Klepel, Sie sprachen davon, dass sich das einstige Munitionsdepot der Bundeswehr in der Obhut der Bundesforstverwaltung befindet. Wie überrascht waren Sie von dieser Nachricht?

Peter Klepel: Ich muss zugeben, dass ich mächtig überrascht war, als ich darüber mit Vertretern des Bundesforsts Anfang November  gesprochen habe.

Was hat der Bundesforst mit dem ehemaligen Militärobjekt vor?

Das kann ich so nicht beurteilen. Ich weiß nur, dass die Verwaltung an die Behörde übertragen worden ist und eine Bejagung des Gebiets erfolgt. Darüber hinaus wurde erwähnt, dass die Bundespolizei großes Interesse an dem Objekt habe. Diesbezüglich könnte es in meinen Augen auch sein, dass sich in Sachen Verwaltung die Zuständigkeiten noch einmal ändern könnten.

Bundespolizei?

Es ist denkbar, dass hier Hunde für den Polizeidienst geschult werden. Die Gespräche laufen offensichtlich schon seit zwei Jahren.   

Könnte sich eine derartige zivile Nutzung des Objekts auf die Planungen der DEGES bezüglich der Südvariante für die B87n auswirken?

Das glaube ich nicht. Die DEGES wird das Areal wie geplant untersuchen und eine Vorzugsvariante für den Trassenverlauf vorschlagen.

Sie hatten vor längerer Zeit erwähnt, dass es mehrere Interessenten für das mit Bunkern versehene Areal gebe. Sind die Chancen, hier einen Wirtschaftsstandort zu etablieren, mit den neuen Entwicklungen rund um Bundespolizei und Bundesforst gesunken?

Auch dazu kann ich noch nichts weiter sagen, als so viel, dass sich die Wirtschaft auch weiterhin bei unserer Gemeindeverwaltung melden kann, um von hier aus den entsprechenden Ansprechpartnern zugeleitet zu werden. Die Bundespolizei ist derzeit nur eine Option, wenn auch eine große.


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