Montag, 29. November 2021
Freitag, 18. Dezember 2020

Sechsmal Bestnote für Stollen 

Heiko Schröder. Foto: TZ-Archiv

von unserem Redakteur Nico Wendt

Großtreben. Die Stollenprüfung brachte in diesem Jahr für die Landbäckerei Schröder aus Großtreben eine besonders positive Überraschung. TZ sprach darüber mit Inhaber Heiko Schröder: 

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Großtreben?. Die Stollenprüfung brachte in diesem Jahr für die Landbäckerei Schröder aus Großtreben eine besonders positive Überraschung. TZ sprach darüber mit Inhaber Heiko Schröder: 

TZ: Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gleich sechsmal die Bestnote erreicht. Wie ordnen Sie den Erfolg ein? 

Sechsmal sehr gut, besser geht es nicht. Wir sind wirklich sehr stolz und fühlen uns in unserer Arbeit bestätigt. Sowohl die Butter-Rosinenstolle, Mohnstriezel, Butter-Mandelstolle, Quarkstolle, Festtagsstolle als auch die Mohnstolle konnten voll überzeugen. Ein solches Ergebnis hatten wir übrigens noch nicht. Meist gab es nur zwei- bis dreimal sehr gut. 

Was haben Sie denn diesmal anders gemacht?

(lacht). Einfach nur alle Mängel der Vorjahre abgestellt. Oft sind es nur kleine Nuancen, die über das Ergebnis entscheiden. Von der Hitzeeinwirkung bis hin zur Verteilung der Stollen im Ofen. Es ist eben doch eine Kunst und es gehört ein bisschen Geschick dazu. Rezepturen brauchten wir jedenfalls nicht ändern. 

Wie oft haben Sie denn schon an der Stollenprüfung teilgenommen und wo findet das Ganze statt?

Wie die Brotprüfung, an der ich mich jedes Jahr beteilige, ist auch diese Zertifizierung freiwillig. Ich halte sie aber für wichtig. Organisiert wird das Ganze von der Innung. Das Deutsche Brotinstitut mit Sitz in Weinheim führt in ganz Deutschland Qualitätsprüfungen von Backwaren durch und hat dafür hochqualifizierte Sachverständige in seinen Reihen. Ich habe meine Stollen persönlich zu einem Prüfer nach Dresden geschafft, um sie fachlich unter die Lupe nehmen zu lassen. Bei der Stollenprüfung bin ich allerdings erst seit 2017 beteiligt. 

Wie viele Stollen haben Sie in diesem Jahr gebacken?

Es dürften rund 2000 Stück gewesen sein. Sie werden in unterschiedlichen Gewichten verkauft. Anfangs gehen meist die kleineren  besser, zum Fest selbst sind die großen Stollen begehrt.  

Welche Auswirkungen hatte in diesem Jahr die Corona-Krise auf ihr Geschäft?

Derzeit läuft der Verkauf eigentlich in allen unseren sieben Filialen stabil. Hart trifft uns die Tatsache, dass das Café in Torgau nicht öffnen darf. Hier ist nur ein Verkauf zum Mitnehmen gestattet. Dadurch haben wir hier nur die Hälfte an Umsatz.  

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