Donnerstag, 21. Januar 2021
Mittwoch, 23. Dezember 2020

TORGAU

Sie sind immer zur Stelle, wenn irgendwo Hilfe benötigt wird

Nachbarn mit Herz. Foto: Archiv

von unserem Redakteur Nico Wendt

Torgau. F?ür zehn Menschen in der Torgauer Region hielt die Adventszeit eine besondere Überraschung bereit: Sie wurden von der Torgauer Zeitung als „Nachbarn mit Herz“ geehrt.

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Torgau. ?Für zehn Menschen in der Torgauer Region hielt die Adventszeit eine besondere Überraschung bereit: Sie wurden von der Torgauer Zeitung als „Nachbarn mit Herz“ geehrt. Die Redaktion sammelte in den zurückliegenden Wochen Vorschläge, die Sie, liebe Leser, an uns weitergaben. Dafür herzlichen Dank! Nachfolgend eine Zusammenfassung der Personen, die für ihr Engagement und für ihre Hilfsbereitschaft ausgezeichnet wurden: 

 

Zum Auftakt der „Nachbarn-mit-Herz“-Aktion ging es in diesem Jahr nach Wohlau. Hier wurde Dr. Elsbeth Gerecke?überrascht. Die Chefin der beiden Forstbetriebe „Forst Dröschkau“ und „Vor Der Heide“ ist für den Geselligkeitsverein eine wichtige Ansprechpartnerin bei jeglichen Aktivitäten, die den Zusammenhalt im Ort festigen. Über Jahre hat sich eine feste Partnerschaft zwischen Betrieb und Dorfgemeinschaft entwickelt. Dafür ist nicht nur Holger Schneidewind vom Geselligkeitsverein sehr dankbar.

 

Die nächste Nachbarin mit Herz wurde in Dommitzsch geehrt. Christa Sparfeld ?hat immer ein offenes Ohr für andere und hilft,wo sie kann. Davon durfte die Familie von Brigitte Hartkopf profitieren. „Du hast nicht nur meiner Mutter geholfen, sondern auch vielen anderen Menschen in Dommitzsch und Umgebung“, sprach die Hinweisgeberin ein großes Lob aus. Christa Sparfeld, mittlerweile selbst 73 Jahre alt, ist vor allem für ältere und alleinstehende Personen da, die ihre Unterstützung sehr zu schätzen wissen. 

In Trossin durfte Angelika Keiper den „Nachbarn-mit-Herz“- Pokal und einen dicken Präsentkorb in Empfang nehmen. Kita-Leiterin Stefanie Becker und ihr Team können immer auf den Einsatz der 56-Jährigen bauen, die schon zahlreiche Feste und Veranstaltungen in der „Biberburg“ gemanagt hat. Sie nimmt dem Personal jegliche Handgriffe ab, kocht und bäckt, hilft bei der Getränkeausgabe und ist auch beim Abwaschen und Aufräumen zur Stelle. Dabei haben ihre eigenen Enkel längst das Kita-Alter überschritten. 

 

In Torgau ist Klaus Meyer ?ein Nachbar, wie man ihn sich nur wünschen kann. Das jedenfalls empfindet seine Hausgemeinschaft so und schlug den 79-Jährigen für die Auszeichnung der TZ vor. Elke Dietrich brachte eine ganze Reihe von Beispielen an, wie Klaus Meyer anderen hilft und ihnen immer wieder aufs Neue eine Freude bereitet. Von Einkaufstüten und schweren Sachen tragen bis hin zum Übernehmen der Hauswoche, falls es jemandem krankheitsbedingt schwer fällt. Der Pensionär ist unermüdlich im Einsatz. 

 

Helfen ist selbstverständlich – meint auch Angelika Unger?aus Torgau und hat sich damit ebenfalls die Ehrung als Nachbarin mit Herz redlich verdient. Seit 20 Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich in der Katholischen Kirche. Auch bei der Tafel Belgern geht die Rentnerin helfend zur Hand. Renate Brähler-Kollmann aus Rosenfeld sorgte mit ihrem Tipp dafür, dass Angelika Unger ein großes Dankeschön überbracht werden konnte. 

 

In Langenreichenbach wurde das Ehepaar Janko ?von TZ und Ortsvorsteher Detlef Bölke überrascht. Kristina (69) und ihr Ehemann Karl-Heinz (69) sind immer zur Stelle, wenn irgendwo Not am Mann ist. Anruf genügt. Das gilt für viele Bereiche des Dorflebens. Ob bei der Ortsgruppe der Volkssolidarität oder bei der hiesigen Frauensportgruppe. „Die helfen einfach, weil sie gar nicht anders können“, sind ihre Bekannten und Freude überzeugt. Deshalb wurde es für die Auszeichnung „Nachbarn mit Herz“ auch dringend Zeit. 

 

Auf Erich Niejaki ?aus Blumberg ist immer Verlass. Der 84-Jährige engagiert sich in Vereinen und überall dort, wo man ihn braucht. Dazu hat er stets neue Ideen, etwas im Dorf auf die Beine zu stellen. Das O-M-A-Haus Arzberg und Bürgermeister Holger Reinboth schlugen den ehemaligen Polizisten für die Ehrung vor, weil er schon unzählige Stunden für das Gemeinwohl ehrenamtlich geleistet hat. Beispielsweise im Kultur- und Heimatverein oder bei der Sanierung des Blumberger Vereinshauses. 

 

Irene Zeller ?aus Elsnig-Waldsiedlung ist nicht nur Vorsitzende der Volkssolidarität-Ortsgruppe und ehrenamtliche Bibliothekarin. Sie ist auch treibende Kraft, Organisations-Chefin, Ideengeberin und Seelentrösterin. Ohne den sprühenden Einsatz der 71-Jährigen würde vieles in der Gemeinde nicht so laufen, spielt Bürgermeister Stefan Schieritz vor allem auf die tollen Veranstaltungen für Senioren an. Seit ihrem Ruhestand bringt sich Irene Zeller für die Gemeinschaft ein. 

 

Vom Heckenschnitt bis zum Hühnerkostüm – Frank Meyer ?aus Zwethau unterstützt seine Nachbarn mit vielseitigem Talent und hat dabei jede Menge originelle Einfälle. Für Hannelore Walzel und ihrem Ehemann Dieter war es nun ein Herzensbedürfnis, dafür mal ganz offiziell Danke zu sagen. Frank Meyer habe sie im Alltag schon so oft geholfen und unterstützt. „Er ist immer für uns da, wenn wir ihn brauchen!“ Damit werde auch der Zusammenhalt in der Nachbarschaft gestärkt. Er hat die Auszeichnung absolut verdient. 

 

Eine Lehrerin, die nicht nur ihren Schülern hilft, ist Uta Schneider? aus Belgern. „Ich habe noch nie erlebt, dass sie Nein gesagt hätte“, sagt Stefanie Winkler aus Puschwitz, die ihre Freundin für die TZ-Aktion vorgeschlagen hat. Uta Schneider zeigt vor allem für die Jüngsten in der Region ein großes Herz. So richtet sie beispielsweise derzeit gerade einen Raum für Kindergottesdienste in Neußen her. Während des ersten Lockdowns entwickelte sie das abendliche Singen vor der Haustür. 

 

Die Torgauer Zeitung sagt allen „Nachbarn mit Herz“ an dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch!


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