Mittwoch, 20. Januar 2021
Montag, 28. Dezember 2020

TORGAU

Bewegung nach dem Fest: Das sind die besten Strecken

Wer sich in den Morgenstunden auf den Elberadweg bei Belgern wagt, wird unter Umständen mit einem Anblick wie diesem belohnt. Foto: TZ/Stöber

Von Norbert Töpfer

Torgau. Das „Corona-Weihnachten“ liegt hinter uns. Und trotz allem waren nicht nur die Gabentische reich gedeckt. Nicht ohne Grund warteten viele Verein in „normalen Zeiten“ zwischen Weihnachten und Silvester mit Bewegungsangeboten in Form diverser Turnier auf. Aus nachvollziehbaren Gründen fällt das in diesem Jahr flach. Doch es gibt Alternativen.

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Sollte es  nicht schneien und zu frostig sein, gibt es aber alternative Möglichkeiten, sich ohne große Vorbereitungen in der Region zu bewegen. Und zwar für alle. Auch die Mitbürger, die bisher wenig oder gar nichts im Sinn mit Sport haben. Wandern, Joggen und Radfahren in der Region sind immer möglich, wenn es das Wetter zulässt. Und jeder sollte sich die Bewegungsart aussuchen. Wandern und Radfahren kann jeder. 

Für Geübte: Joggen

Diese Bewegungsart sollten nur gut trainierte Mitbürger für sich wählen. Wer ausgerechnet zu den Feiertagen mit dieser diese Sportart beginnt, sollte sich gut überlegen, auf was er sich einlässt. In dieser Zeit mit Weihnachten und dem Jahreswechsel als Neuling diesen Sport zu beginnen, ist nicht ratsam.

Und wer es trotzdem riskiert, sollte vorsichtig damit beginnen, vor allem Anfänger, die bisher nichts mit Sport am Hut hatten. Vor allem sollten diese Mitbürger vorsichtig beginnen. Sich gleich bis zum Anschlag auspowern, ist nicht ratsam. Professor Dr. Thomas Wessinghage, 1982 in Athen Europameister über 5000 Meter, ist heute Ärztlicher Direktor der Medical Park Kliniken in Bad Wiessee. Er hat einmal sinngemäß gesagt: „Während des Joggens sollst Du in der Lage sein, einen zweiminütigen Satz zu sprechen.“ Heißt nichts anderes: Verausgabe Dich nicht soweit, dass Du kein Wort mehr rausbekommst. 

Der Autor dieses Beitrages hat es auch zum Teil übertrieben: „Ich bin mit Mitte 50 Jahren noch mit einem zehn Jahre jüngeren Freund um den Großen Teich die 8,5-km-Runde gelaufen. Wir haben uns dabei so verausgabt, dass wir auf den letzten zwei Kilometern Gänsehaut hatten. Gestorben sind wir zum Glück zwar nicht daran. Aber wir hatten beim Laufen die falsche Strategie. Dazu kam, dass wir die ersten Kilometer noch miteinander geredet haben. Das war natürlich völlig falsch.“

Für weniger Geübte: Walken oder Wandern

Für untrainierte Zeitgenossen sollte Joggen über Weihnachten und den Jahreswechsel kein Thema sein. Nordic Walken mit Stöcken und Walken ohne Stöcke schon eher. Aber auch bei dieser Disziplin gilt: Nicht gleich übertreiben. Die Region Torgau bietet Interessierten sehr gute Chancen zum Walken. Der Altkreis hat viele Waldgebiete mit zumutbaren Waldwegen. Auch auf den Radwegen, die oft erst nach der Wende gebaut wurden, lässt es sich gut walken. Die Wege sind so vernetzt, dass Interessierte zahlreiche Möglichkeiten haben, ihre Strecke selbst auszuwählen. Das müsen keine neun Kilometer sein. 

Streckentipps

Der Pflückuffer Wald und die Radwege um Torgau mit der Krönung Elberadweg bietet Interessierten gute Möglichkeiten - und zwar Anfängern, Fortgeschrittenen und „Profis“. Ein beliebter Startpunkt für Walker ist der Parkplatz am Pflückuffer Wald, direkt beim „Restposten“. Von dort können Interessierte die verschiedensten Strecken walken oder wandern. Fünf bis neun Kilometer sollten dabei auch für Anfänger machbar sein, wenn sie mit entspreched geringem Tempo beginnen. 

Drei Strecken über neun Kilometer in der Umgebung von Torgau sind aufgrund der guten Bedingungen und dem teilweise schönen Wald zu empfehlen. 

Strecken-Tipp 1: ?Beginn am Parkplatz neben Repo – danach die lange Gerade am Waldrand in Richtung Westen cirka 1,5 Kilometer bis zur Brücke walken und auch die Brücke passieren – danach weiter den ausgeschilderten Rundweg bis zum sogenannten Entenfang folgen – auf dem Hauptweg bleiben und bis zum ehemaligen Strandbad gehen – weiter walken bis zum neuen Eigenheimstandort neben Kaufland – An der Bushaltestelle rechts abbiegen in Richtung Vergnügungspark neben dem Hartenfelsstadion – weiter walken zur B182 und dort den kombinierten Rad- und Fußweg bis zum Großen Teich gehen - dann 1,5 km den Uferweg vorbei an der Fischwirtschaft walken, die Brücke passieren und den Fuß- und Radweg in Richtung Eigenheimstandort Am Pflückuffer Wald bis zum Repo benutzen. Und Sie sind am Parkplatz angelangt. 

Nachteil dieser Strecke: Es ist keine Abkürzung möglich, weil sie um den Großen Teich führt. 

Strecken-Tipp 2: ?Beginn am Parkplatz neben Repo – Walken in Richtung Staatsstraße 24 und danach entlang der Staatsstraße 24 in Richtung Torgau auf dem kombinierten Rad- und Fußweg gehen. Am Kreisverkehr die Straße B182 überqueren und in den Radweg Richtung Loßwig walken. Nach Sie sich fast durchs idyllische Dorf bewegt haben, fast am Ortsende auf den Elberadweg links abbiegen und in Richtung Torgau weiter gehen. Und zwar bis zur Hafenbrücke. Dort links abbiegen, cirka 500 Meter auf dem Hafendamm walken und halblinks in Richtung Hafenstadion abbiegen. Am Hafenstadion vorbei wandern bis zum Radweg am Schwarzen Graben – dort links abbiegen auf den Rad- und Fußweg und bis zum Hartenfelsstadion gehen. Dort den Übergang zum Radweg in Richtung Großen Teich nutzen. Dort angelangt die Wanderung auf dem Dammweg des Großen Teichs fortsetzen. Dabei die Fischereiwirtschaft passieren und auch die Brücke Richtung Staatsstraße 24 in Richtung Dahlen. Dann rechts abbiegen an der Eigenheimsiedlung „Am Pflückuffer Wald“ bis zum Parkplatz neben Repo gehen. 

Strecken-Tipp 3: ?Vom Repo-Parkplatz durch die Eigenheimsiedlung gehen bis zum Weg in Richtung Pflückuffer Wald. Dort den Langenreichenbacher Weg bis zur ersten Kreuzung 1,7 km walken und die Richtung beibehalten bis zum Benkenteich. An der Kreuzung nach 2,7 km rechts abbiegen und den Weg links neben dem Benkenteich benutzen. Am Ende dieses Sees die Sitzecke rechts liegen lassen (oder Pause machen) und gerade ausgehen bis zum Wegedreieck und links abbiegen. Danach cirka 500 Meter gehen und wieder rechts abbiegen. Mitten durch den Wald weiter walken bis zum Streckenabschnitt Brücke aus Richtung Entenfang bis zum Repo-Parkplatz gehen. 

Das sind alles zumutbare Strecken für Anfänger und Profis. Auch wenn mal Abschnitte der Waldwege von Holztransportern zerfahren sind. Doch insgesamt sind diese Abschnitte zumutbar. Und was das Wichtigste ist: Sie bieten herrliche Ruhe während des Walkens. Eigentlich ist nur das Zwitschern der Vögel ist zu hören, wenn nicht gerade Bäume gefällt werden. 

Die Region gibt noch mehr her

Das aufgeführten Strecken sind nur ein Ausschnitt der Angebote in der Region Torgau. Es gibt noch viel mehr zumutbare Wanderstrecken, auch weil die meisten Radwege sich in einem Top-Zustand befinden. Auch die Mehrzahl der Wanderwege befinden sich in einem ordentlichen Zustand. Zum Beispiel ist es möglich, den Pkw bei Kobershain zu parken, um von dort den Schildberg „zu bezwingen“, was auch für ungeübte Wanderer möglich sein sollte. 

Ein Tipp von mir sollten neue Wanderer, egal ob zu Fuß oder mit dem Rad, bitte beachten: Nehmen Sie das Handy mit. Unterwegs kann immer etwas passieren. Zum Beispiel ein unglücklicher Sturz, eine Panne oder sie haben sich verlaufen oder verfahren. Mit dem Handy können sie Hilfe holen und zurück zur richtigen Strecke finden. Aber keine Angst: Die Gefahr, dass so etwas passiert, ist eher gering. Auch deshalb, weil in dieser Jahreszeit keine Radwanderer unterwegs sind. Noch ein Hinweis: Bitte denke Sie bei ihren Ausflügen daran, dass sie die Pandemie-Bestimmungen einhalten. Ein Beispiel vor allem für Radfahrer: Sie dürfen einen Radius von 15 Kilometer von ihrem Wohnort gerechnet, nicht überschreiten. 

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