Montag, 17. Mai 2021
Dienstag, 29. Dezember 2020

Angst vor Einsamkeit großes Thema bei Jugendlichen

Matthias Grimm-OverFoto: TZ/Archiv ?

Von unserer Redakteurin Bärbel Schumann

Torgau. ?Corona hat auch im Bereich der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit vieles zum Erliegen gebracht. Wie sie dennoch fortgeführt wird, darüber sprach TZ mit Matthias Grimm-Over, Referent für Kinder, Jugend und Familie im Kirchenkreis.

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Wie ist die gegenwärtige Situation?

Matthias Grimm-Over: ?Bisher konnten Jugendliche jeden Freitag am Jugendgottesdienst teilnehmen. Am Freitag vor der Weihnachtswoche war damit Schluss. Für den 8. Januar in 2021 ist der nächste geplant. Wir hoffen, dass er wieder stattfinden kann, auch wenn es Corona-Auflagen geben würde.

Ist das die einzige Form der gegenwärtigen Jugendarbeit?

Nein. Wir haben, wie schon im Frühjahr, wieder eine Geocaching-Aktion gestartet. Als Adventskalender ist das in der Region Torgau, Belgern und Schildau angelegt. Ziele, die gefunden werden mussten, lagen zum Beispiel am Schildberg oder dem Großen Teich in Torgau. Das wird sehr gut angenommen. Unser Ziel ist dabei, dass wir damit nicht nur junge Leute animieren, sich an frischer Luft zu bewegen, sondern die Suche auch zu Aktionen der ganzen Familien werden. Ich denke, dass wir auch im neuen Jahr derartige Aktionen fortführen. Unser Ziel war es außerdem immer, die jungen Leute dazu zu bewegen, auch mal ins Freie zu gehen. 

Was haben Sie unter den gegenwärtigen Corona-Bedingungen besonders festgestellt?

Unter Kindern und Jugendlichen ist die Angst vor der Einsamkeit ein großes Thema. Hinzu kommen, wie auch die Beobachtungen aus dem Frühjahr zum Lokdown, dass Konflikte in Familien unter den Pandemiebedingungen zunehmen. 

Gibt es konkrete Ideen, dazu etwas anzubieten?

Uns ist wichtig, dass wir das soziale Umfeld in Bewegung halten. Deshalb werden wir die Geocaching Aktion in anderer Form fortführen. Über Gruppen in den sozialen Medien halten wir Kontakt und pflegen den Austausch. Per Telefon ist es möglich, uns zu erreichen. Das ist wichtig, um bei familiären Konflikten helfen zu können. 

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Was steht 2021 ganz oben in der Jugendarbeit an?

In diesem Jahr ist vieles durch die Pandemie ausgefallen. Ich denke da besonders an Rüstzeiten und Ferienfreizeiten sowie andere Unternehmungen. Deshalb hoffen alle, dass die Pandemie irgendwann einmal ein Ende hat. Dann steht Reisen wie bei Rüstzeiten mit den Jugendlichen  auf dem Programm. Aber darüber zu spekulieren vermag ich nicht. Das hängt von der Entwicklung des Geschehens ab.

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