Donnerstag, 21. Januar 2021
Samstag, 9. Januar 2021

BELGERN-SCHILDAU

Warten auf den Montag

Rundgang am Freitagabend mit Belgern-Schildauer Stadträten.Foto: TZ/C. Wendt

von unserem Redakteur Christian Wendt

Belgern. Seit dem Freitag steht nun auch die Beschilderung für Belgerns Impfzentrum. Eingeschränkte Parkzeiten vor dem nordsächsischen Impfzentrum, Hinweisschilder, die Kraftfahrer den Weg zur Stadthalle weisen. Der Zugang zum Rolandpark ist dennoch möglich.

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Ab Montag beginnt in der Rolandstadt der Impfbetrieb gegen das Corona-Virus – noch nicht für Oma Erna, dafür aber für etwa 90 Mitarbeiter der Rettungsdienste des Landkreises, für Mitarbeiter ambulanter Pflegedienste oder beispielsweise auch für Mitarbeiter im Hospizdienst.

Am Freitagabend nutzten Belgern-Schildauer Stadträte sowie im Anschluss daran Vertreter des Landratsamts und das DRK unterstützende Hilfsorganisationen wie beispielsweise das Technische Hilfswerk die Möglichkeit eines Rundgangs durchs Objekt. Michael Bagusat-Sehrt (einer von drei Einrichtungsleitern), und Anne Lissner (Vorstandsvorsitzende des DRK Kreisverbands Torgau-Oschatz) erläuterten dabei den Impfalltag, der hier ab Montag, 7 Uhr, in Gang kommt. Parallel dazu wird ein dem DRK unterstelltes mobiles Impfteam der Malteser von Belgern bis Delitzsch 450 Männer und Frauen in nordsächsischen Senioren- und Pflegeheimen bis zum morgigen Sonntag geimpft haben. Ein zweites mobiles Impfteam könnte Ende Januar/Anfang Februar dazustoßen.

Anne Lissner stellte dem Standort Belgern allein schon von den baulichen Voraussetzungen und Gegebenheiten her ein großes Lob aus. „Man könnte meinen, dass der einstige Bürgermeister Harald Thomas die Halle genau für diesen Zweck hat bauen lassen“, sagte sie während des einstündigen Rundgangs mit den Stadträten. Drei Impfstrecken, in denen jeweils ein Arzt und vier Mitarbeiter aus dem medizinischen, nicht ärztlichen Bereich arbeiten werden, sind hier in den vergangenen Wochen errichtet worden. Sie ermöglichen bei voller Auslastung einen maximalen Durchlass von 500 Patienten pro Tag. Darüber, wie diese jedoch an ihre Termine kommen, konnte am Freitag noch nicht all zu viel gesagt werden. Hier berief man sich auf Aussagen aus der Landeshauptstadt, wonach in der kommenden Woche eine Hotline geschaltet sein soll. Ebenso soll es möglich sein, sich auf digitalem Weg anzumelden.

Ohne einen Termin während der Öffnungszeiten der Halle werde nach Angabe Bagusat-Sehrts das Befahren des Parkplatzes nicht möglich sein. Was eine bessere Anreise mittels ÖPNV betrifft, gebe es mit dem Landkreis derzeit noch Gespräche. Zunächst werde das DRK bei einem sich abzeichnenden Bedarf prüfen, die örtliche Bushaltestelle Oschatzer Straße in Höhe Ampelkreuzung mit einem Hallen-Shuttle zu bedienen.

Belgern-Schildaus Vize Bürgermeister Ingolf Gläser (CDU) kündigte gegenüber den Stadträten an, über Vertragsangelegenheiten zur Nutzung der Halle erst im nichtöffentlichen Teil der kommenden Stadtratssitzung etwas sagen zu können. Zur Dauer der Vereinbarung hieß es am Freitag lediglich, dass diese zunächst bis Ende März geschlossen sei – mit der Option, den Vertrag für jeweils weitere 3 Monate immer wieder zu verlängern.

Für den Betrieb der Halle hält das DRK zunächst insgesamt 22 Mitarbeiter vor. 14 davon sind nach Angabe Anne Lissners für das Projekt zum Teil bereits seit dem 1. Januar neu eingestellt worden. Perspektivisch denke das DRK, diese Anzahl sogar noch aufzustocken, da einer Schicht immer zehn Leute zugeordnet seien. Unterstützung bekommen die DRK Mitarbeiter ab dem heutigen Montag auch von anderer Stelle: 7 Bundeswehrangehörige aus dem thüringischen Gotha werden in Belgern ihren Dienst antreten. Untergebracht sind die Soldaten eines Aufklärungsbataillons übrigens in der Torgauer Jugendherberge.


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