Donnerstag, 4. März 2021
Montag, 11. Januar 2021

Abrissbagger wird in zwei Wochen erwartet 

Die beiden 40-WE-Blöcke. Foto: Nico Wendt

von unserem Redakteur Nico Wendt

Dommitzsch. Der eigentliche Abriss der beiden Wohnblöcke in der Straße des Friedens soll in zwei Wochen beginnen. Das erfuhr unsere Zeitung gestern von der C.A.T.E. Abbruch und Umweltservice GmbH.

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Der eigentliche Abriss der beiden Wohnblöcke in der Straße des Friedens soll in zwei Wochen beginnen. Das erfuhr unsere Zeitung gestern von der C.A.T.E. Abbruch und Umweltservice GmbH. Das Leipziger Unternehmen hatte im November vergangenen Jahres den Zuschlag für das Großprojekt erhalten. Angesichts der Dimension der zwei Gebäude werden sich die Arbeiten wohl etwa vier Wochen hinziehen, lautete die Einschätzung. Ein Spezialbagger soll die Ruinen Geschoss für Geschoss abtragen. Nach einer Pause über den Jahreswechsel begannen gestern die Vorbereitungen. Mitarbeiter der Firma sind dabei, die Wohnungen weiter zu entrümpeln und zu entkernen. Sämtliche Einrichtungsgegenstände, vom alten Herd bis zur Badewanne, von Türen, Stromkabel bis hin zu Wasserleitungen sollen vorher raus. Im November war bereits das Unternehmen Desinfekt Service GmbH damit auftragt, ein besonderes Schaumgemisch in die Räume zu bringen, um gefährliche Krankheitserreger unschädlich zu machen. Dadurch, dass die Wohnungen über zehn Jahre leer standen, hatten sich Tauben und anderes Getier eingenistet und jede Menge Kot zurückgelassen. Auch Tierkadaver waren zu finden. Der Blöcke-Abriss gehört zu den größten Maßnahmen, die die Stadt Dommitzsch 2021 realisieren lässt. Viele Jahre hatte man vergeblich um Fördermittel gerungen. Zwischenzeitlich gab es sogar einen Kaufinteressenten, der die Wohnungen sanieren wollte. Doch das Vorhaben scheiterte. Die beiden Immobilien stammen aus dem Jahr 1984. Damals gelang es der Stadt, mit der Errichtung der beiden 40 WE-Blöcke das Wohnungsproblem in der Kommune zu lösen. Die Baukosten betrugen 3,8 Millionen Ostmark. Eine Errungenschaft, die sehr gefeiert wurde. Doch nach der Wende sank der Bedarf. Die letzten Mieter zogen 2009 aus. Schon 2013 plädierten die Dommitzscher Stadträte erstmals für den Abriss. 


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