Samstag, 27. Februar 2021
Montag, 1. Februar 2021

Mit neuem Vereinsbus hoffentlich bald wieder durchstarten

Torsten Deutrich nimmt den Scheck über 5000 Euro für den ersten Platz entgegen. Foto: Nico Wendt

von unserer Redakteurin Nadine Huber

Torgau. Der „Wir Packen’S an!“-Gewinner VfB Torgau nutzt die unfreiwillige Spielpause für die Umsetzung seines geplanten Projektes, mit dem er sich für die gemeinsame Aktion der TZ und der Sparkasse Leipzig beworben hatte: der Anschaffung eines Vereinsbusses. 

Facebook Twitter WhatsApp Mail Drucken

Über den ersten Platz bei „Wir Packen’S an!“, der gemeinsamen Aktion der Sparkasse Leipzig und der TZ, konnte sich im Herbst vergangenen Jahres der VfB Torgau freuen. Ein Lichtblick in einem ansonsten sehr schwierigen Jahr. Denn neben Restaurants und Geschäften steht durch den Lockdown auch der Betrieb insbesondere bei Mannschaftssportarten still. So ergeht es im Moment ebenfalls dem Handballverein. Womit beschäftigt sich der Verein also aktuell, um die Zeit der unfreiwilligen Spielpause zu überbrücken? Darüber sprechen Torsten Deutrich, Vorstand Marketing, und sein Bruder Andreas Deutrich, Vorstand Sport, in der TZ.

Die Frage, wie es dem VfB Torgau seit dem Ende der Aktion ergangen ist, muss unweigerlich unter dem Aspekt der einschneidenden Folgen betrachtet werden, welche die Corona-Pandemie für den Sportverein hatte: „Kurz nach Bekanntgabe des Gewinnes wurden leider Corona-bedingt die Sporthallen geschlossen und demzufolge auch die sportlichen Aktivitäten untersagt. Somit liegen auch die Vereinstätigkeiten still, da keine Prognose abgegeben werden kann, wann der Trainings- und Spielbetrieb wieder neu starten kann,“ berichtet Torsten Deutrich.

So bleibt kaum ein anderes Fazit zum Jahr 2020, als zu sagen: „Aus handballerischer und Vereinssicht war 2020 ein verlorenes Jahr. Nachdem bereits die Saison 2019/2020 im März abgebrochen wurde, konnten auch nach dem Neustart in die Saison 2020/2021 nur wenige Spiele stattfinden. Leider ist aufgrund der momentanen Situation zu befürchten, das auch diese Saison abgebrochen wird und Spiele im Wettkampfmodus erst wieder im Herbst 2021 stattfinden können,“ drückt Deutrich sein Bedauern aus. Vor allem für die Kinder, denen der Handball immer sehr viel gegeben hat, sei die derzeitige Situation sehr schwer. Eine Sorge, die zurzeit wohl viele Mannschaftssportarten betrifft, ist sicherlich auch, wie die ersten Übungseinheiten nach so langer Zeit, in der nicht trainiert und gespielt wurde, laufen werden, wenn der Spielbetrieb schließlich weitergeht. 

Da zur Zeit aber weder Training noch Spiele stattfinden und auch der Ablauf der aktuellen Saison noch ungewiss ist, stehen nun vor allem organisatorische Aufgaben auf dem Plan. So arbeitet der VfB beispielsweise an der Umsetzung des Projektes, mit welchem sie sich bei der letzten „Wir Packen’S an!“-Aktion beworben und gewonnen haben: Der Anschaffung eines Vereinsbusses: „Das Geld wurde bisher noch nicht eingesetzt, jedoch schreitet die Umsetzung des Projektes voran. Der Vorstand hat in Abstimmung mit dem Schatzmeister den maximalen Investitionsrahmen festgelegt, da das Preisgeld für einen vernünftigen, werthaltigen Vereinsbus natürlich nicht ausreicht,“ erklärt der Vorstand Marketing. Der Verein sei im Moment aktiv auf der Suche nach einem geeigneten Fahrzeug und wolle sich mehrere Modelle ansehen, bevor endgültig eine Entscheidung getroffen werde. 

Bezüglich der Pläne des VfB für 2021 erklärt der Vorstand Sport, Andreas Deutrich: „Zuerst einmal hoffen wir, so schnell wie möglich wieder in die Halle zu dürfen. Von diesem Zeitpunkt hängt ab, ob die Saison fortgesetzt werden kann oder nicht. Handball im ,Homeoffice’ ist schwierig. Einige unserer Trainer bieten den Kindern und Jugendlichen Trainingspläne an. Die Motivation, diese daheim umzusetzen, wird aber, je länger der Lockdown dauert, immer geringer. Wenn die Lockerungen dann kommen, werden wir wieder so vielen Mannschaften wie möglich ein Trainingslager oder ähnliches zu ermöglichen.“ Denkbar sei für den Verein ebenfalls, im Sommer möglicherweise eine Vereinsfeier zu abzuhalten, die als Ersatz für die Pandemie-bedingt ausgefallenen Jahresabschlussfeiern dienen könnte. 

Den Kopf in den Sand stecken ist also nicht. Wie bei seinen Spielen beweist der Verein Durchhaltevermögen und versucht – im Rahmen des zurzeit möglichen – das weitere Vorgehen für das Jahr 2021 zu planen. „Auf jeden Fall wollen wir so schnell wie möglich wieder ein gewisses Gemeinschaftsgefühl erzeugen, um bald wieder den Spaß an unserem Sport zu vermitteln“, betont Andreas Deutrich.


Das könnte Sie auch interessieren

TZ-ePaper

ePaper lesen

Lesen Sie das ePaper der Torgauer Zeitung bequem zu Haus oder unterwegs.

Jetzt 14 Tage lang unverbindlich testen!

 

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
 

Azubi-Expo

Wir-packens-an

Aktuelle Bildergalerien

AKTIONEN

Newsletter

Probeabo

Festtagszeitung

TZ-Probelesen

Wirtschaftsmagazin

Torgau-Plus

Wanderführer

Feste und Gäste

INFOS & EMPFEHLUNGEN

laga