Samstag, 27. Februar 2021
Freitag, 12. Februar 2021

Den Zeitplan immer noch fest im Blick

Dieses Foto entstand vor dem heftigen Wintereinbruch. Foto: Nico Wendt

von unserem Redakteur Nico Wendt

Über den Fortgang der Abrissarbeiten in der Straße des Friedens in Dommitzsch sprach die Torgauer Zeitung mit Heike Hagemann vom zuständigen Planungsbüro: 

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Über den Fortgang der Abrissarbeiten in der Straße des Friedens in Dommitzsch sprach die Torgauer Zeitung mit Heike Hagemann vom zuständigen Planungsbüro: 

TZ: Zu Beginn der letzten Woche ruhten die Abrissarbeiten. Was war der Grund? 

Es lag in der Tat am strengen Wintereinbruch. Durch die Schneemassen und die sehr niedrigen Temperaturen konnte die Technik erst einmal nicht weiterarbeiten. Am Montag ging zum Beispiel gar nichts mehr. Die Bedingungen waren einfach extrem. Selbst im Inneren der Wohnblöcke ruhte die Entkernung. Zu Wochenmitte wurden die Arbeiten aber wieder aufgenommen. 

Mancher Dommitzscher hätte vermutet, dass ein Wohnblock in einem Zug abgetragen wird, wenn der große Bagger vor Ort ist. So schnell geht es nun aber doch nicht oder? 

Es bringt auch nichts, dann einen riesigen Trümmerberg vorzufinden. Die Gebäude werden Schritt für Schritt abgetragen und parallel dazu übernehmen die Mitarbeiter der Abrissfirma gleich das Sortieren und Zerkleinern des Materials. Dazu stehen auf dem Areal große Container bereit. Zwar wurden bei der Entkernung schon Türen, Fenster, Verkleidungen, Rohre und Leitungen entfernt. Auch die Fußböden sind raus. Aber in den Betontrümmern finden sich immer noch Reste an Metall und anderen Stoffen. 

Ein Großteil kommt auf die Deponie? 

Ja. Dazu wurden im Vorfeld die nötigen Zertifikate eingeholt. Es gab verschiedene Beprobungen auch in Bezug auf Dämmstoffe und die erforderlichen Abstimmungen mit den Deponien. 

Was können Sie zum Zeitplan sagen? 

Ich gehe davon aus, dass bis zum Monatsende der erste Block abgetragen ist. Dann folgt bis Ende März das zweite leerstehende Gebäude. Das war übrigens auch eine Forderung des Naturschutzes, diese Frist einzuhalten. Im April wird das Sortieren und das Zerkleinern des Materials fortgesetzt, bis die Baustelle schließlich vollständig beräumt ist. 

Wie geht es mit dem Grundstück weiter? 

Erstmal entsteht eine Grünfläche. Von einer neuen Bebauung ist mir aktuell nichts bekannt. Das liegt dann auch in den Händen der Stadt, was in der Zukunft mit dem Areal passiert. 

Nico Wendt


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