Mittwoch, 14. April 2021
Freitag, 5. März 2021

Kulturhaus wird Teststation

Das Torgauer Kulturhaus.Foto: Wolfgang Sens

Presseinformation

Torgau. Der Landkreis Nordsachsen verteilt 25 000 Corona-Schnelltests an die Kommunen. Schon am Sonnabend soll im Torgauer Kulturhaus eine Teststation öffnen.

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?Der Landkreis Nordsachsen hat von der sächsischen Staatsregierung erstmals 20 000 Corona-Schnelltests zur freien Verwendung geliefert bekommen. Bislang wurden diese immer zweckgebunden verteilt, so zum Beispiel an Altenheime und Pflegedienste. „Wir packen noch einmal 5000 Tests obendrauf und werden in den sechs großen Städten des Landkreises kostenlose Schnelltests für jedermann anbieten“, sagt Nordsachsens Landrat Kai Emanuel.

„Angesprochen sind vor allem diejenigen, die einen solchen Test für ihre Berufsausübung benötigen, um Infektionsrisiken zu minimieren. Die Aktion soll somit auch mithelfen, den Inzidenzwert im Landkreis wieder unter die rote Linie von Einhundert zu bringen.“ Die Testungen werden mit Unterstützung der Kommunen und mehrerer Hilfsorganisationen bereits am  Sonnabend anlaufen. Ein Schnelltest dauert etwa 15 Minuten.

In Torgau wird das Testcenter in Kooperation mit den Johannitern im Kulturhaus entstehen. Es öffnet bereits am Sonnabend sein Pforten. Öffnungszeiten sind montags und mittwochs 11 bis 17 Uhr, samstags 8 bis 12 Uhr. Die weiteren Teststationen befinden sich in Delitzsch, Eilenburg, Oschatz, Schkeuditz und Taucha.

Mitzubringen ist der Personalausweis als Nachweis über den Wohnsitz in Nordsachsen. Ein Termin ist zunächst nicht nötig. Sollte es für einen geordneten Ablauf erforderlich sein, könnte es aber zu einer Terminvergabe kommen. Darüber hinaus stellt der Landkreis verschiedenen kleineren Städten und Gemeinden, die Testangebote mit Partnern vor Ort organisieren, kostenlose Schnelltests zur Verfügung.

Für die personelle Unterstützung der sechs nordsächsischen Testpunkte hat das Landratsamt zudem dieAmtshilfe der Bundeswehr beantragt. Landrat Emanuel: „Die Teststationen sind eine Übergangslösung, bis die vom Bundesgesundheitsminister angekündigten Selbsttests für jedermannverfügbar sind.“


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