Montag, 17. Mai 2021
Montag, 22. März 2021

Auch Nordsachsens Landrat unterstützt Petition für offene Schulen

Landkreis Nordsachsen.Foto: Repro: TZ

Presseinformation/Sebastian Stöber

Torgau. Nordsachsens Landrat Kai Emanuel unterstützt die Online-Petition „Bildungseinrichtungen trotz Corona nicht schließen“, die innerhalb von zwei Tagen mehr als 5000 Unterschriften erhalten hat.

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In einer Pressemitteilung sagt Emanuel: „Ich habe es vergangene Woche bereits mehrfach öffentlich betont: Die nächste Corona-Schutzverordnung des Freistaates muss lokal differenzierteres Handeln ermöglichen. Wir können nicht immer nur auf Inzidenzwerte starren und allein davon alles abhängig machen.“

Bereits am Montagabend werde er die Petition bei einer Videokonferenz der Landräte mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer in die Diskussion einbringen, kündigte der Landrat am Nachmittag davor an. Auch zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Landkreises äußerten am Montag Sympathie und Zustimmung für die von  Eltern vielerorts über das Wochenende formulierte Forderung, Schulen nicht zu schließen. 

Der nordsächsische Landrat sieht im zweckbestimmten Testen - neben dem Impfen - die größte Chance für einen Ausweg aus der Corona-Krise: „Wir stehen nicht mehr am Anfang der Pandemie, sondern haben inzwischen Mittel und Möglichkeiten, um damit eigenverantwortlich und selbstbestimmt umzugehen. Es gibt ausgefeilte Hygienekonzepte und einfache Testmöglichkeiten. Die Frage kann daher nicht immer nur sein, wie lange wir noch schließen müssen, sondern die Frage sollte sein, wie wir wieder öffnen werden.“

Wer beispielsweise morgens einen negativen Selbsttest habe, dem könnten tagsüber die Geschäfte und abends Kino und Kneipe offenstehen, so der Landrat. „Wer positiv ist, isoliert sich und lässt das per PCR-Test überprüfen. Und wer krank ist, gehört sowieso zum Arzt. Der Staat ist nicht für Diagnostik und Therapie zuständig, sondern hat sich um die Rahmenbedingungen zu kümmern.“

Natürlich bleibe immer ein Restrisiko. Aber das müsse unsere Gesellschaft aushalten, um nicht Selbstmord aus Angst vor dem Tod zu begehen.

Die sieben Corona-Schnelltest-Stationen des Landkreises Nordsachsen in Delitzsch, Eilenburg, Torgau, Oschatz, Schkeuditz, Taucha und Krostitz werden gut angenommen. Darüber hinaus stellt das Landratsamt weiteren acht Kommunen für individuelle Lösungen vor Ort die benötigte Menge an Schnelltests zur Verfügung. In den zwei Wochen seit ihrer Eröffnung wurden in den sieben Stationen 4122 Tests vorgenommen. Davon waren 35 positiv. Das entspricht einer Quote von 0,8 Prozent. Genutzt wird das Angebot vor allem von Personen, die den Test für ihre Berufsausübung benötigen. 


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