Mittwoch, 14. April 2021
Mittwoch, 24. März 2021

Hoffen auf reichlich Fördermittel

Holger Reinboth Foto: Archiv

von unserem Redakteur Nico Wendt

Arzberg. Über wichtige Vorhaben in diesem Jahr in der Gemeinde Arzberg  sprach TZ mit Bürgermeister Holger Reinboth: 

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Über wichtige Vorhaben in diesem Jahr in der Gemeinde Arzberg  sprach TZ mit Bürgermeister Holger Reinboth: 

Sie haben in den nächsten Wochen noch einige wichtige Maßnahmen umzusetzen. Können Sie darüber Auskunft geben? 

Ja. Wir wollen in diesem Jahr mithilfe von Fördermitteln aus dem LEADER-Programm die Kegelbahn in Triestewitz modernisieren. Außerdem sind Sanierungsarbeiten im O-M-A-Haus 2 in der Pfarrstraße mit einem Kostenrahmen von 130 000 Euro geplant. Wir wollen die Außenfassade, Fenster und die Treppe zum ersten Obergeschoss herrichten. In den Räumen im ersten Obergeschoss soll künftig das Bürgerbus-Team unterkommen. 

Es war zuletzt auch immer von einer Großinvestition für die Feuerwehr die Rede – richtig?

Gemeint ist die Anschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges HLF 10 für die Freiwillige Feuerwehr Arzberg. Die Finanzierung wird auf zwei Jahre gesplittet. Ingesamt kostet das Fahrzeug rund 350 000 Euro. In diesem Jahr sind 189 000 Euro aufzubringen, wovon wir etwa 40 000 Euro selbst tragen. Wichtige Investitionen wären noch die Digitalisierung in der Grundschule bis zum Sommer und die Sanierung des Arzberger Dorfladens. Hier warten wir auf einen Zuwendungsbescheid über das LEADER-Programm. 

Ist der aktuelle Haushaltsplan der Kommune schon beschlossen? 

Nein. Wir haben in den vergangenen Monaten intensiv vorberaten und ich gehe davon aus, dass wir den Doppelhaushalt für die Jahre 2021/22 im Mai verabschieden können. 

Welche Rolle spielt der Straßenbau in der Gemeinde? 

Wir haben eine Erhebung durchgeführt und festgestellt, dass wir fast drei Millionen Euro aufwenden müssten, um alle innerörtlichen Straßen in Ordnung zu bringen. Das ist natürlich nicht auf einmal machbar. Zum Vergleich: Unser ganzer Haushalt hat nur einen Umfang von 2,5 Millionen Euro pro Jahr. Dennoch wollen wir dringend ein bis zwei innerörtliche Straßen in Angriff nehmen und suchen gerade ein passendes Förderprogramm. Trotzdem wird es ein großes Unterfangen. Es könnte bis zu zehn Jahre dauern, bis wirklich alle Straßen in einem einwandfreien Zustand sind.  Foto/Interview: Nico Wendt


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