Samstag, 16. Oktober 2021
Mittwoch, 31. März 2021

Mehr Platz fürs Parken am Belgeraner Impfzentrum

Diese Freifläche auf dem ehemaligen Harsch-Gelände ist nun ein Parkplatz.Foto: TZ/S. Stöber

von unserem Chefredakteur Sebastian Stöber

Belgern. Das Impfzentrum nimmt am 1. April 2021 die dritte Impfstrecke in Betrieb. Bis zu 750 Impfungen am Tag sind dann möglich. Seit Mittwoch gibt es auch genügend Parkplätze.

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Kein Scherz: Ab dem 1. April sind im Impfzentrum Belgern alle drei Impfstrecken in Betrieb. „Damit können wir gut in die Massenimpfung gehen“, sagte Michael Bagusat-Sehrt, einer von drei Einrichtungsleitern, am Mittwoch bei einem Vor-Ort-Termin.

Rund 40 Mitarbeiter, von Security, über Ärzte bis zum Betreuungspersonal sind dann im Einsatz. Wenn genügend Impfstoff vorhanden ist, können am Tag bis zu 750 Dosen verabreicht werden. Schon Anfang der Woche zeichnete sich in Belgern ab, das die Impfzahlen steigen. „Mit 565 Impfungen hatten wir am Dienstag einen Rekord“, so Bagusat-Sehrt.

Dass der DRK-Mitarbeiter am Mittwoch trotz aktuell erneuter Diskussionen um den Astra-Impfstoff so entspannt auf die kommende Zeit blickte, hatte auch mit dem ursprünglichen Grund für den Vor-Ort-Termin zu tun. Denn seit Mittwoch kann das Impfzentrum mit einer fast verdoppelten Parkplatzkapazität aufwarten.

Möglich wurde das durch einen Deal mit Bernd Schall. Dessen Unternehmen gehören die ans Belgeraner Stadthallengelände angrenzenden Flächen des ehemaligen Steinzeugwerks. Dorthin führt jetzt eine neue Zufahrt. Mit Flatterband abgetrennt vom restlichen Gelände, stehen nun zunächst 80 neue Parkplätze zur Verfügung.

Eine wichtige Entlastung des Stadthallen-Parkplatzes mit seinen rund 70 Plätzen, findet Michael Bagusat Sehrt: „Wir können jetzt ganz vorn in unmittelbarer Nähe zum Halleneingang zwei komplette Parkbuchten für Menschen mit Gehbehinderungen beziehungsweise Rollstuhl freihalten.“

Der eine – Bernd Schall – hat Platz, der andere – das DRK – braucht ihn, eine einfach Gleichung, möchte man denken. Doch der Weg zum Parkplatz war steiniger, als es sich die Protagonisten vorgestellt hatten. Auch deshalb wurde wegen der Eröffnung ein Medientermin angesetzt. Denn zunächst schien kein Weg zu dieser pragmatischen Lösung zu führen.

Doch dann schaltete sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Marian Wendt ein und intervenierte bei Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping. Der Stein kam ins Rollen und auch die Landtagsabgeordneten Luise Neuhaus-Wartenberg (LINKE) und Dr. Christiane Schenderlein (CDU) machten Druck. Landrat Kai Emanuel schaltete sich ein und nicht zuletzt das Belgeraner Bürgermeister-Duo spannte sich vor den Karren.„Wir haben Vermittlungsarbeit geleistet“, gab sich Vize-Bürgermeister Ingolf Gläser (CDU) bescheiden.

Er und auch Bürgermeister Matthias Griem dankten vor allem Bernd Schall für dessen Verhandlungsbereitschaft. „Auch wenn es vielleicht anders geplant war, haben wir das gemeinsam durchgeboxt.“ Bernd Schall hat am Mittwoch bereits angeboten, die Parkplatzfläche bei Bedarf zu erweitern, ohne dass die Kosten für das DRK steigen.

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