Montag, 21. Juni 2021
Montag, 19. April 2021

Stadt Torgau: "Sperrung muss unbedingt bleiben!"

An der B 183 zwischen Graditz und Neusorge entsteht der Radweg. Foto: Nico Wendt

von unserem Redakteur Nico Wendt

Triestewitz. Die S 25 in Richtung Triestewitz ist gesperrt, was viele Anwohner nervt. Nach der TZ-Berichterstattung hatten sich die  betroffenen Behörden und Institutionen vor Ort getroffen: 

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Keine guten Nachrichten für Kraftfahrer. Die Umleitung bei Neusorge in Richtung Triestewitz bleibt bestehen. Bei einem Vor-Ort-Gespräch in der vergangenen Woche wurde entschieden, die einseitige Sperrung der Staatsstraße S 25 voraussichtlich bis Mitte Mai aus Sicherheitsgründen aufrecht zu halten. An der Beratung hatten Vertreter der Stadt Torgau, des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LaSuV), der Polizei, der Baufirma Eurovia, des Verkehrssicherers sowie der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Arzberg teilgenommen. Vorausgegangen war eine Berichterstattung in der Torgauer Zeitung. Vor allem Anwohner, aber auch örtliche Pflegedienste und Unternehmer hatten ihren Unmut deutlich gemacht, weil im Kreuzungsbereich der S25/ B 183 selbst derzeit gar nicht gearbeitet wird. Auch darüber hinaus sei auf der Baustelle in Richtung Graditz wenig Bewegung zu sehen, wie Anrufer am TZ-Telefon bemängelten. 

Alle Betroffene müssen nun auch weiterhin große Umwege in Kauf nehmen. Selbst am Wochenende, wenn das Baugeschehen bei Graditz ruht. Die Polizei hat schon mehrfach Kontrollen durchgeführt, um die einseitige Sperrung durchzusetzen. Die Stadt Torgau reagierte mit einer Stellungnahme: „Bei der gemeinsamen Beratung wurde erörtert, dass der aktuelle Baustand zur Anbindung des neu geschaffenen Radweges entlang der Bundesstraße zwischen Graditz und Neusorge an die S 25 die halbseitige Sperrung in Richtung Triestewitz mehr denn je erforderlich macht. Hier geht es in erster Linie um eine Absturzsicherung, da der Höhenunterschied zwischen Radweg und Fahrbahn der S 25 zu groß ist“, so Sprecherin Eileen Jack. Die Arbeiten bis hin zum Einbau einer neuen Schwarzdecke sollen nach witterungsbedingten Verzögerungen laut jetziger Planung bis Mitte Mai abgeschlossen werden.

Bei den später noch ausstehenden Arbeiten bestünde keine Beeinträchtigung der Fahrbahn mehr. Der Höhenunterschied sei dann nicht mehr existent und die Sperrung könne wieder aufgehoben werden, hieß es. „Alle Beteiligten machten noch einmal deutlich, dass es keine andere Möglichkeit gibt, um etwaige Gefährdungen von Verkehrsteilnehmern vorzubeugen“, betonte Eileen Jack. Der Radweg, der zwischen Graditz und Neusorge parallel zur B 183 gebaut wird, hat eine Länge von rund 1,8 Kilometern. Es soll im Kreuzungsbereich an den Radweg in Richtung Triestewitz anschließen. Nico Wendt


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