Mittwoch, 5. Mai 2021
Donnerstag, 22. April 2021

Statt analog nun digital

Kerstin FritzscheFoto: privat

von unserem Redakteur Christian Wendt

Mockrehna. Freude und Erleichterung an der Oberschule Mockrehna: Die digitale Berufsmesse – Mockrehna meets Partners – ist Geschichte. Nach zwei Tagen zog Beratungslehrerin Kerstin Fritzsche im Gespräch mit der Torgauer Zeitung ein rundum positives Fazit.

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„Es lief super!“ Jedes der 28 teilnehmenden Unternehmen sei sehr gut vorbereitet gewesen. Auch den Schülern stellte sie ein gutes Zeugnis aus.

Nach einem Jahr der Pandemie war es für die Oberschule am Dienstag und Mittwoch eine Premiere, ihr Vorzeigeprojekt diesmal an zwei Tagen durchzuführen und noch dazu virtuell über die Bildschirme flimmern zu lassen. Unterstützung fand man im Landratsamt bei der dort ansässigen Koordinierungsstelle für Berufs- und Studienorientierung. „Alleine hätten wir die Organisation der digitale Messe nicht stemmen können. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei allen Unternehmen, Institutionen und dem Organisationsteam bedanken“, sagte Kerstin Fritzsche. Mit dem digitalen Angebot habe man einen Corona-bedingten tiefen Einschnitt in der Berufsorientierungsphase der Schüler wenigstens ein wenig glätten können. 

Fritzsche wollte zudem nicht ausschließen, dass gerade das digitale Format den ein oder anderen neuen Anbieter überhaupt erst dazu bewogen hat, sich den Mockrehnaer Schülern zu präsentieren. So sei sie beispielsweise froh darüber gewesen, dass mit dem Freizeitresort „ALL-on-SEA“ diesmal sogar ein Teilnehmer aus Markkleeberg den digitalen Weg ins Haus gefunden habe, der auf der Suche nach angehenden Restaurantfachleuten oder Köchen sei. 

Auf Grund des Einzugsgebiets der Oberschule sind traditionell nicht nur Torgauer Unternehmen in Mockrehna präsent sondern auch Betriebe aus dem Raum Eilenburg. In die Präsentationen und Fragerunden wurden sogar die Schüler der Oberschulen in Torgau, Beilrode und Eilenburg sowie die der beiden Gymnasien in Torgau und Eilenburg eingebunden. „Wie viele Schüler sich von außerhalb dazu klickten, können wir derzeit noch nicht sagen“, erklärte Kerstin Fritzsche. Dies müsse nun die Aufarbeitung der Messe zeigen. Auf den ersten Blick seien es aber eine ganze Menge gewesen. Und die erlebten zum Abschluss des zweitägigen Events noch einmal eine buchstäblich atem(be)raubende Vorstellung der Torgauer Baugerätespezialisten von Ziesmann. So schlüpfte Caroline Ziesmann in die Rolle einer rasenden Reporterin, die am Unternehmensstandort in Torgau live und anschaulich über die einzelnen Arbeitsbereiche der dort lernenden Auszubildenden berichtete.

Was bei der digitalen Berufsmesse Kerstin Fritzsche aufgefallen war, sei die trotz Corona-Pandemie weiterhin große Bereitschaft der Unternehmen, Schülern ein Praktikum anzubieten. Auch dies helfe, die tiefen Einschnitte in der Berufsorientierung noch ein weiteres Stück zu glätten


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