Mittwoch, 5. Mai 2021
Donnerstag, 29. April 2021

EZEL gibt bei der LAGA Gas

von unserer Redakteurin Bärbel Schumann

Torgau. An vielen Ecken des Landesgartenschaugeländes in Torgau wird derzeit emsig gearbeitet. Täglich sind dabei auch 15 bis 20 Mitarbeiter der Bauunternehmung Ezel Torgau GmbH aus Süptitz mit ihrer Technik dabei. 

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Die Firma wurde mit der Durchführung von sehr vielen Arbeiten beauftragt, nachdem sie im Rahmen der Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen für Projekte der Landesgartenschau  den Zuschlag erhielt.

„Ich bin optimistisch, dass wir alles bis zur Eröffnung am 23. April im nächsten Jahr schaffen“, blickt Bauleiterin Carina Beuche optimistisch in die Zukunft. Geschäftsführer Ingbert Rabe sieht das genauso. Mit viel Manpower, so Rabe, werde darzeit alles von den Mitarbeitern daran gesetzt, verlorene Zeit auf Grund der Witterung und bei der Vergabe wieder aufzuholen. „Ich  bin stolz, wie viel Tempo die Kollegen an den Tag legen. Mitarbeiter aus allen unseren Bereichen, vom Tiefbau, über den Landschafts- und Straßenbau bis hin zu den Geräteführern sind momentan auf dem LAGA-Gelände im Einsatz. Das ist schon etwas besonderes, wenn man an so einer Schau mitarbetet, die noch dazu in der Heimatregion stattfindet“, so die Bauleiterin weiter.

Im westlichen und östlichen Teil des Glacis und im Bereich der Jungen Gärten spielt sich gegenwärtig viel im Bereich des Tiefbaues ab. Vieles wird getan, um Folgearbeiten vorzubereiten.

Dazu gehört beispielsweise das Fundament für die bis zu zehn Meter hohen Objekte auf dem neu entstehenden Kranich-Spielplatz.   Er entsteht im Bereich der Eisbahnwiese, wo auch der Uferbereich neu gestaltet wird. Neu angelegt wird hier auch der Ornissteg, der zu Natur- und Vogel-Beobachtungen künftig einladen soll. Damit der metallene Kranich eine gute standfestigkeit erhält, waren in dieser Woche Spezialisten dabei, zum Teil in reiner Handarbeit mit einem Geflecht aus Eisenstangen das Fundamt zu verstärken.

Nur wenige Schritte entfernt wurden Bereiche für künftige Wege genau nach den Planungen abgesteckt und die Randbefestigungen eingeschlagen. Ein anderes Ezel-Team sorgte dafür, dass zwischen bereits gesetzten Borden  der Weg mit Mineralgemisch verfüllt wurde. Heiko Born gehörte hier zu den Ezel-Mitarbeitern, der eine der Baumaschinen steuerte. „Ich bin zwar erst seit einigen ntagen bei Ezel, aber als Torgauer bin ich stolz, dass ich hier auf dem LAGA-Gelände mitarbeiten kann. Ich freue mich schon darauf, denn ich später einmal mit meinen beiden Enkeln hier durch die fertigen Anlagen , besonders zu den Spiel- und Sportanlagen gehen kann“, so der Mann am Steuer einer der Baumaschinen.

Manche Bereiche auf dem LAGA-Gelände bereiteten in den vergangenen Wochen auch Kopfzerbrechen. Einige Teile des Geländes, wie im künftigen Bereich der Jungen Gärten, waren schwer erreichbar. Der Boden war einfach zu nass. Inzwischen getrocknet, sind die Süptitzer Fachleute nun dabei, die verlorene Zeit hier wieder wett zu machen.

Das war jedoch nicht das einzige Problem, was die Bauarbeiter bewegt. „Unsere Mitarbeiter möchten gute Leistungen in den geplanten Zeiträumen abliefern.  Sie sind dabei auch auf die Unterstützung aller anderen angewiesen. Doch das ist nicht immer ganz einfach, weil viele Menschen vom Radfahrer angefangen, über Jogger, Spaziergänger bis hin zu den Hunde-Gassigehern, die Bauzäune der Absperrung und die aufgestellten Schilder und Bänder vor Neugier, aus Gewohnheit  und auch Bequemlichkeit einfach ignorieren“, benennt Bauleiterin Carina Beuche ein großes Problem, mit dem auch andere Auftragnehmer auf dem LAGA-Gelände zu kämpfen haben. Immer wieder müssten beispielweise die Fahrer der Lieferfahrzeuge und die Geräteführer darauf Rücksicht nehmen,  um jegliche Gefahren für Personenschäden abzuwenden.

„Das behindert unsere Arbeitsabläufe sehr, zumal wir eine hohe Frequenz bei der Materialanlieferung haben“, so die Bauleiterin. Sie appelliert nochmals eindringlich an alle, die Maßnahmen zu akzeptieren. Ärgerlich, so ist von Bauarbeitern vor Ort zu erfahren, sei ebenso die mutwillige Zerstörung von Bauzäunen. „In solchem Umfang, das ist einfach unmöglich“, sagt einer der Männer, während er arbeitet.

Nicht weit davon entfernt von den Gebieten, wo derzeit beispielsweise planiert, gebaggert, gebohrt oder geklopft wird, warten dann schon die nächsten Abschnitte wie die Arche oder der Deichgucker darauf, für die LAGA weiter ungestaltet zu werden. Mittendrin sind dann die Ezel-Fachleute vielleicht auch wieder dabei.

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