Samstag, 31. Juli 2021
Mittwoch, 19. Mai 2021

Erdbeben bei den Kleingärtnern

Volker Meißner.Foto: TZ/Bärbel Schumann

von unserer Redakteurin Bärbel Schumann

Torgau. Zum Monatsende hat der Geschäftsführer und Vorsitzende des Regionalverbandes der Kleingärtner Torgau - Oschatz Andreas Zschau sein Beschäftigungsverhältnis gekündigt und sein Amt niedergelegt. Was das für den Verband bedeutet, darüber sprach die TZ mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Volker Meißner.

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TZ: Wann und wie hat der Verband erfahren, dass Andreas Zschau sich zurück zieht?

Volker Meißner: Am 28. April haben wir von ihm als Regionalverband die schriftliche Information erhalten, dass er sein Amt als Voritzender nieder legt. Am gleichen Tag erhielten wir auch die Kündigung seines Beschäftigungsverhältnisses als Geschäftsführer unseres Regionalverbandes. Beides per 31. Mai.

Bahnte sich ein Rückzug an oder gab es Probleme?

Ehrlich, wir waren erschrocken. Es ist noch gar nicht solange her, als wir Vorstandsmitglieder mit ihm über Perspektiven nach Ablauf der aktuellen Wahlperiode im April 2022 gesprochen haben. Da hat Andreas Zschau im Gespräch uns erklärt, dass er bis zur nächsten Wahl seine Aufgaben und sein Amt wahrnehmen wird, bei der Wahl 2022 dann aber nicht mehr zur Verfügung steht. Nun ist alles anders gekommen und wir müssen das Beste daraus machen und nach vorn blicken. Dreckige Wäsche waschen will ich, wollen wir als Vorstand nicht.

Wie geht es nun weiter?

Auf alle Fälle ist er als Vorsitzender und Geschäftsführer noch nicht entlastet, das kann erst auf einer Mitgliederversammlung erfolgen. Was den Vorsitz angeht, so habe ich als Stellvertreter sozusagen die Amtsgeschäfte übernommen, bis wir einen neuen Vorstand wählen. Als Regionalverband haben wir unseren Landesverband um Hilfe gebeten, damit wir keine rechtlichen Probleme bekommen und auch die alltägliche Regionalverbandsarbeit fortgesetzt werden kann. Immerhin stehen allein im Juni für 26 unserer Vereine die Überprüfung der Gemeinnützigkeit an. Das muss geregelt werden, damit den Vereinen keine Nachteile entstehen und ist nur ein Beispiel unserer anstehenden Aufgaben.

Wie sollen die Vereine eingebunden werden und welche Termine gibt es, um normale Verhältnisse wieder herzustellen?

Am 12. Juni in Torgau und am 17. Juni in Oschatz wollen wir die Vorstände in den beiden Regionen über die aktuelle Situation informieren. Zuvor treffen wir uns am 31. Mai mit Vertretern des Landesverbandes. Auch der Termin für die Mitgliederversammlung, die zugleich Wahl ist, steht mit dem 17. Juli in Welsau.

Gespräch: Bärbel Schumann

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