Montag, 21. Juni 2021
Donnerstag, 27. Mai 2021

Anett Scheffler: "Idealer Ort zum Erholen"

Anett Scheffler: „Das Terence-Hill-Museum in Lommatzsch, die Schlösser in Hirschstein und Schleinitz, das Erlebnisgut Göhlis in Riesa, aber auch der Jahnatalradweg von Riesa nach Zschaitz sind lohnenswerte Ausflugsziele in der Lommatzscher Pflege.“Foto: Peter Noack

Von unserem Redakteurin Peter Noack

Anett Scheffler möchte Attraktivität der Lommatzscher Pflege steigern   

 

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Lommatzsch. Der Riesaer Handels-, Gewerbe- und Verkehrsverein (HGV) hat mit dem Förderverein für Heimat und Kultur in der Lommatzscher Pflege e. V. eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Anett Scheffler, seit dem 1. Januar 2021 im Büro für Regionalentwicklung für den Bereich der Naherholung tätig, stellt den Verein vor.

 

SWB: Frau Scheffler, was können Sie uns über die Aktivitäten Ihres Vereines berichten?
Anett Scheffler:
Die Gründung erfolgte 1998, geleitet wird der in Lommatzsch ansässige Verein von Dr. Anita Maaß. Zu erreichen ist der Verein unter der Telefonnummer 035241 815083 oder über die E-Mail info@lommatzscher-pflege. Sieben Landgemeinden (Diera-Zehren, Hirschstein, Käbschütztal, Klipphausen, Ostrau, Stauchitz und Zschaitz-Ottewig), die Stadt Lommatzsch mit ihren zugehörigen Ortsteilen sowie die Ortsteile der ehemaligen Gemeinde Leuben-Schleinitz (nun zu Nossen gehörend) und seit 2014 die ländlichen Ortsteile der Stadt Riesa sowie eine Vielzahl an Vereinen, Privatpersonen und Einrichtungen bilden den „Förderverein für Heimat und Kultur in der Lommatzscher Pflege e.V." und damit die LAG. Der Verein bündelt die Kräfte und Interessen vieler Akteure, um so die Entwicklung der Region voranzutreiben. Das Hauptaugenmerk gilt dabei der Vernetzung in der Region und der Pflege des Heimatgedankens. Die wunderschöne Landschaft, die Menschen, die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten sind es wert, auch über die Grenzen der Region hinaus bekannt zu sein. Diese Aufgaben folgen ausschließlich den Vorgaben der EU-Förderprozesse im Freistaat Sachsen im Sinne der Regionalentwicklung.


Worin bestehen Ihre Aufgaben?
Für das LEADER-Gebiet Lommatzscher Pflege gibt es ein spezielles Naherholungskonzept. An diesem werde ich mich bei meiner Arbeit orientieren. Dazu gehört es, die vorhandenen Angebote aktiv zu kommunizieren und weiterzuentwickeln. Auch ist es sehr wichtig, die Akteure noch mehr untereinander zu vernetzen, um die Region im Ganzen als Naherholungsziel attraktiver zu gestalten.


Wie sieht die Arbeit unter den gegenwärtigen Einschränkungen aus?
Im Bereich der Naherholung lassen sich für mich Gespräche mit einzelnen Akteuren vor Ort im Freien unter Berücksichtigung der Corona-Schutzverordnung durchführen, und auch die digitalen Möglichkeiten kann ich sehr gut nutzen.
Natürlich hoffe ich, dass ganz bald wieder kulturelle Veranstaltungen möglich sind, Ausflugziele und gastronomische Einrichtungen öffnen sowie alle Akteure, die an der Gestaltung der Region mitwirken, aktiv werden können, denn genau diese Angebote gehören genauso wie das Naturerlebnis zur Naherholung.


Was ist gegenwärtig überhaupt möglich?
Gerade jetzt sind die Rad- und Wanderwege willkommene Ausflugsziele. Neben dem Elbe-Radweg führen unter anderem der Jahnatalradweg, die Meißner 8 oder der Schleinitzer Rundweg auf schönen Strecken durch die Lommatzscher Pflege. Ich empfehle dazu ein kleines Picknick einzupacken, denn an verschiedenen Stellen wurden neue Rastplätze geschaffen. Der Elbetierpark in der Hebelei ist geöffnet, die Parks der Region wie in Seerhausen und Jahnishausen oder schöne Spielplätze wie zum Beispiel an der Preiskermühle lohnen einen Besuch. Diese und weitere Tipps sind auf unserer Homepage zu finden.


Welche Höhepunkte können Sie empfehlen?
Unter den aktuellen Gegebenheiten ist ein Ausflug nach Zschaitz eine meiner Empfehlungen. Direkt auf dem Jahnatalweg erreicht man den schönen Spielplatz am Burgberg und das Naherholungszentrum. Den Trimm-Dich-Pfad kann jeder entsprechend seines Fitness-Levels testen, eine besondere Ausstattung ist nicht notwendig. Eine kleine Ausgrabungsstätte einer alten Slawenburg mit Informationstafeln sowie ein schöner Ausblick auf die Umgebung lohnen den Aufstieg auf den Burgberg. Und in Zschaitz gibt es auch eine Gaststätte mit Bestellmöglichkeit für ein Essen, welches man am Picknickplatz genießen kann. Sobald Veranstaltungen wieder möglich sind, möchte ich Ihnen die Veranstaltungstipps auf unserer Homepage ans Herz legen.


Kann man Objekte besuchen, die mit LEADER-Förderung realisiert wurden?
Selbstverständlich ist dies möglich, unter anderem  sind das der Waldspielplatz in Hirschstein und der Park der Generationen in Niederjahna. Der Park der Generationen soll im Sommer fertiggestellt werden, aber man kann schon jetzt einen ersten Eindruck bekommen. Ganz neu gibt es mit unserem Maskottchen die GERSTIN-Entdeckertour durch das LEADER-Gebiet der Lommatzscher Pflege. Jede Kommune erhielt einen Stempelkasten, der an einem für die Naherholung interessanten Standort aufgestellt wurde – in Lommatzsch am Terence-Hill-Museum, in Hirschstein und Schleinitz am Schloss, in Riesa am Erlebnisgut Göhlis, in Ostrau und Stauchitz am wunderschönen Jahnatalradweg. Wer mindestens acht GERSTIN-Stempel sammelt, erhält ein kleines Dankeschön.


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