Montag, 21. Juni 2021
Mittwoch, 26. Mai 2021

Von Schmilka bis Cuxhafen

Oberbürgermeister Marco Müller (Mitte) gemeinsam mit Philipp Jordan (r.) und Timm Kruse (l.) sowie dem Empfangskomitee vom Sportclub Riesa (ganz links) und dem Begleitteam (ganz rechts) bei der Stippvisite in Riesa. Foto: PR

Von unserem Redakteur Peter Noack

Elbelauf für einen guten Zweck machte Station in Riesa

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Riesa. Die Sportstadt Riesa macht wieder einmal von sich reden. Wenn auch nicht im großen Stil, dafür aber für einen guten Zweck, entsprechend der aktuell geltenden Bestimmungen.
Zwei Sportfreunde haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Lauf der Elbe von Schmilka an bis nach Cuxhaven zu folgen. Zu Wasser und zu Lande sollten in sportlicher Herausforderung 800 Kilometer absolviert werden. Philipp Jordan wird die Distanz zu Fuß auf dem Elberadweg zurücklegen und Timm Kruse auf seinem SUP-Board auf der Elbe  paddeln.


Gestartet sind sie am 18. Mai, am 18. Juni wollen sie ihr Ziel erreichen. Dabei machte das Duo am 22. Mai Station in Riesa, begrüßt von Oberbürgermeister Marco Müller sowie Anja Schüler, Anna und Lena vom Sportclub Riesa.
Die sportliche Herausforderung soll für ein ehrgeiziges Projekt zur Unterstützung von Senioren der Stadt Hamburg Spendengelder generieren. Dieses zielt darauf, die Teilnahme von Senioren am öffentlichen Leben zu ermöglichen und zu fördern. Das kann einerseits mit praktischen Hilfen wie einem Fahrdienst, aber auch mit dem Zugang zum Internet seniorengerecht erfolgen.


Auf der Plattform Startnext können Firmen, Vereine sowie Einzelpersonen bis zum 20. Juni in „tOLL gelaufen!" investieren und sich auf einzigartige Dankeschöns freuen. "Wir kämpfen aktuell um jeden Euro. Es sind schwierige Zeiten. Umso dankbarer sind wir für Veröffentlichung des Spendenaufrufs via www.toll-gelaufen.com für ein positives Altern ohne Altersarmut und Einsamkeit, mit digitaler und analoger Teilhabe für Senioren und Senioritas überall. Mit 25.000 Euro starten wir und haben uns zum Ziel gesetzt, 250.000 Euro zu erreichen", erklärt Claudia Gersdorf von der Projektleitung der organisierenden OLL INKLUSIV gUG aus Hamburg.


Philipp Jordan und Timm Kruse wollen zeigen, wie verbindend soziales Engagement für Jung und Alt sein kann. Auch und gerade in Zeiten von Corona. Die beiden laufen und paddeln, damit Menschen 60+ mobil bleiben. Denn der Erlös der begleitenden Crowdfunding-Kampagne soll die Voraussetzungen schaffen, dass Ehrenamtliche Seniorinnen und Senioren mit Elektro-Fahrrad-Rikschas in der Stadt und in der Natur coronagerecht und mit viel Spaß unterwegs sind. Zudem möchte die Initiative die weltweit verfügbare App ausbauen. Die App erlaubt es den Seniorinnen und Senioren, in Verbindung zu bleiben, sich zu informieren, auszutauschen und sich zu verabreden.
OLL INKLUSIV wird das gesamte Angebot von Hamburg aus auf ganz Deutschland ausweiten. Übrigens, während ihrer Elbtour schreiben die Akteure gemeinsam ein Buch, in dem nun auch Riesa seinen Platz finden wird. In den Abendstunden und an Ruhetagen, wenn Timm Kruse ans Ufer gepaddelt ist und Philipp Jordan seinen Gepäcktrolley abgeschnallt hat, wollen sie ihre Erlebnisse festhalten. Ihr Werk „Laufschuh gegen SUP“ soll bereits im August erscheinen.


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