Mittwoch, 23. Juni 2021
Sonntag, 30. Mai 2021

Der Angst ein Schnippchen geschlagen

Maxi Müller überwand ihre Angst und landete auf dem neuen Sprungkissen der Mockrehnaer Feuerwehr.Foto: TZ/C. Wendt

von unserem Redakteur Christian Wendt

Mockrehna. Weiche Knie, ein rasender Puls und ein Tränchen im Auge: Diesen Sprung vom Dach des Gerätehauses der Mockrehnaer Feuerwehr vergisst Maxi Müller nicht so schnell. Etwa 5 Meter abwärts ging es für 14-Jährige – direkt auf das neue 3,5 x 3,5 Meter messende Sprungkissen.

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Nachdem Vater Michael und Kamerad Matthias Stemmler die beiden ersten Sprünge von der Dachkante gewagt hatten, wollte Maxi auch MAXI-Mut beweisen. Doch auf dem Dach angekommen, hätte sie wohl lieber auf den Spruch gehört, der quer über ihr T-Shirt verlief: „Bevor du fragst: Nein!“ „Es war ganz komisch. Ich stand da oben und wusste, dass eigentlich nichts passieren kann. Trotzdem hatte ich Angst“, gab Maxi zu, nachdem sie nach dem Sprung sofort von Schwester Michelle, Bruder Max und ihrem Vater in die Arme genommen wurde. Mit dem Sprung aufs Kissen hatte sie ihrer Angst ein Schnippchen geschlagen. Nur musste ihr Kopf das alles erst einmal verarbeiten.

Der Ausbildungstag der Mockrehnaer Feuerwehr an dem in dieser Woche offiziell übergebenen Fahrzeug (die Torgauer Zeitung berichtete) hatte jedoch noch einen anderen Höhepunkt. Statt auf die gewohnt 6 Meter lange Steckleiter sollte es diesmal auf die 14 Meter lange neue Schiebeleiter gehen, die die Kameraden das erste Mal vorm Gerätehaus gemeinschaftlich in Stellung brachten. Letztlich war es an Gemeindewehrleiter Frank Dörschmann, den Aufstieg als erster zu wagen. Ihm folgte schließlich noch Kamerad Jörg Körner.

Sich mit den neuen Arbeitsgerätschaften vertraut zu machen, war Ziel des Samstags, unterstrich nochmals Frank Dörschmann im Gespräch mit der Torgauer Zeitung. Unterdessen hantierte sein stellvertretender Ortswehrleiter Jens Radtke mit einem Fön und spitzen Fingernägeln hinter den Rücken der Kameraden an den Türen der Einsatzfahrzeuge. Radtke war nämlich mit dem Austausch der Logos auf den Fahrzeugen beschäftigt. Zusätzliche Flammen schmücken nämlich die neuen Aufkleber. Weil am folgenden Sonntagvormittag noch ein Videofilm („Einsatzfahrten Leipzig“) über das erstmals im Landkreis zum Einsatz kommende HLF 20 von der in Herbolzheim ansässigen Firma Wiss gedreht werden sollte, musste eben alles bis ins Detail stimmen.


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