Mittwoch, 23. Juni 2021
Freitag, 4. Juni 2021

General besucht Soldaten des mobilen Impfteams in Torgau

von unserer Redakteurin Bärbel Schumann

Generalmajor Carsten Breuer besucht Soldaten im Landkreis Nordsachsen, die im Rahmen der Amtshilfe hier bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie helfen. In Torgau war er bei einem mobilen Impfteam.

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Torgau. Hohen Besuch gab es  am späten Donnerstagnachmittag in Torgaus Wasserturm-Sporthalle. Um sich einen eigenen Eindruck vom Einsatz der Soldaten als mobile Impfteams im Landkreis Nordsachsen zu verschafften, reiste  Generalmajor Carsten Breuer, Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin, in die Elbestadt. 

43 Soldaten im Einsatz

Der Landkreis hatte im vergangenen Jahr im Rahmen der Bewältigung der Pandemie die Bundeswehr um Amtshilfe gebeten. Derzeit sind, so Torsten Pötzsch, Oberstleutnant und Leiter des nordsächsischen Kreisverbindungskommandos, 43 Angehörige der Bundeswehr im Rahmen der Amtshilfe im Kreisgebiet im Einsatz. Viele davon stellen die mobilen Impfteams. Gemeinsam mit dem Generalmajor waren auch Landrat Kay Emanuel und Oberbürgermeisterin Romina Barth vor Ort. 

 An diesem Tag hatte das Impfen durch das mobile Team in der Wasserturm-Sporthalle um 10 Uhr begonnen. Doch schon lange davor waren die Soldaten vor Ort gewesen, um alles vorzubereiten. Unterstützung gab es durch Mitarbeiter der Stadt Torgau. Bereits am Tag davor waren so 300 Menschen geimpft worden, an diesem Tag sollten es wieder so viele werden.

Flottenärztin als Managerin 

Im gemeinsamen Gespräch mit den regionalen Amtsträgern wird schnell deutlich, wie wichtig der Einsatz der Soldaten ist und wie ihre Arbeit geschätzt wird. „Wenn die Bundeswehr gebraucht wird, steht sie bereit. Ohne ihre Hilfe hätten wir den aktuellen Stand noch nicht erreicht“, so der Landrat. Das heißt konkret: 50 Prozent der Bevölkerung im Landkreis hat bereits die 1, Impfung gegen Covid 19 erhalten. „Wir bekommen aber auch von der Bevölkerung ein tolles Feedback zu unserem Einsatz“, erklärte Flottenärztin Cathrin Streiner vom  Sanitätsunterstützungszentrum in Erfurt, die die Leitung des Einsatzes der medizinischen Fachkräfte der Bundeswehr in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen innehat. Die Soldaten seien stolz, helfen zu können. Die in Torgau eingesetzten leisten sonst ihren Dienst im bayrischen Kümmersbrück, in Frankenberg, am Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg oder in Bad Salzungen. Zum anderen, so Oberstleutnant Torsten Pötzsch, bedeute für große Teile der Bevölkerung eine Uniform staatliches Handeln. In der Pandemie werde das gleichgesetzt mit „Es geht vorwärts!“. 

Coins für jeden Soldaten

Generalmajor Breuer erkundigte sich dann bei seinem Rundgang bei jedem der Soldaten über seine Erfahrungen, über Werdegang und Einsatz. Dabei stellte sich bei der Übergabe oft heraus, dass die an diesem Tag eingesetzten Soldaten und Soldatinnen in der bisherigen Zeit der Corona-Pandemie schon viel geleistet haben. Einsätze als Arzt oder betraut mit anderen Aufgaben als medizinisches Fachpersonal mit Einsatzorten in Kliniken, Altenheimen, Behörden und Impfzentren.  Der Generalmajor zeigte sich zufrieden und betonte, dass es ihm wichtig sei, zu sehen und zu hören, ob die Hilfe auch wirklich ankommt, die seine Soldaten leisten. Als kleines Dankeschön gab es von ihm für jeden Soldaten einen Coin.  


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