Sonntag, 19. September 2021
Mittwoch, 9. Juni 2021

Fischsterben im Unteren Schafteich

Von unserem Redakteurin Bärbel Schumann

Eine Fischkrankheit lässt Karpfen in Süptitz verenden. Die TZ nahm sich der Problematik an und befragte den Binnenfischer Thomas Plate aus Torgau.

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Süptitz. Leser der Torgauer Zeitung haben sich über die sozialen Medien an die Redaktion gewandt. Sie hatten am Montagabend bemerkt, dass im Unteren Schafteich in Süptitz tote Fische treiben. Die Teichwirtschaft Wermsdorf, Betriebsteil Torgau, bewirtschaftet in Süptitz mehrere Teiche, zu denen auch der Untere Schafteich gehört. TZ fragte bei Betriebsleiter Thomas Plate nach.

„Wir wurden im Laufe des Tages durch einen Landwirt informiert, dass im Unteren Schafteich tote Fische schwimmen. Ich war dann vor Ort und habe die verendeten Tiere eingesammelt“, erklärt der Betriebsleiter am Dienstagabend gegenüber der Torgauer Zeitung. Bei den im Schafteich lebenden Fischen gebe es eine Fischkrankheit. Sie und weitere Umstände hätten zusammen dazu geführt, dass die Fische verendet sind. Stress der vergangenen Wochen, denen die Flossentiere ausgesetzt waren, hätten das übrige dazu getan. Plate zählt dazu auch die lange Kälte und nun die Wärme. Sie hätten zum Beispiel auch dazu beigetragen, dass die Fische nicht richtig gefressen haben. Umstände, die sie anfälliger für die aufgetretene Krankheit machten und nun zu dem Fischsterben führten. Die im Unteren  Schafteich aufgetretene Fischkrankheit, so versichert Plate, ist auf andere Tiere und den Menschen nicht übertragbar. 

Im vergangenen Herbst und im Frühjahr hatte die Teichwirtschaft den 1,24 Hektar großen Teich planmäßig abgefischt. Ende April erhielt er einen neuen Besatz. „Wir haben 1000 Kilogramm Karpfen eingesetzt. Das entspricht in etwa 500 Stück“, so der Fischexperte. Optimale Bedingungen zum Wachsen würden dabei Wassertemperaturen bis 22 Grad Celsius bieten. „Bei 26 bis 28 Grad wird es bedenklich und das Wasser muss belüftet werden.“ 

Der Betriebsleiter hofft, dass die Fischkrankheit bald vorüber, keine weiteren Verluste auftreten und Normalität einkehrt. „Wir werden in den nächsten Tagen die Teiche regelmäßig kontrollieren und tote Fische, sofern es sie gibt, einsammeln“, erklärt der Betriebsleiter. 

Ein Hervorrufen des Fischsterbens durch fremd eingeleitete Flüssigkeiten kann ausgeschlossen werden. Alle drei Schafteiche werden von Quellwasser gespeist.

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