Dienstag, 28. September 2021
Donnerstag, 24. Juni 2021

Mit der Werksfeuerwehr Seite an Seite 

Firmenchef Tilo Süptitz (vorn rechts) übergibt einen sogenannten Waldbrandlöschrucksack an Ortswehrleiter Marko Richter. Foto: Foto privat

von unserem Redakteur Nico Wendt

Roitzsch. Die ortsansässige Firma Tilo Süptitz Transporte kann die Feuerwehr Roitzsch im Ernstfall mit drei Fahrzeugen und 21 000 Liter Löschwasser unterstützen. 

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Roitzsch. Die Freiwillige Feuerwehr Roitzsch bekommt vom ortsansässigen Unternehmen Tilo Süptitz Transporte tatkräftige Unterstützung. Firmenchef Tilo Süptitz  übergab unlängst einen sogenannten Waldbrandlöschrucksack mit speziellen Schläuchen in einer Länge von rund 60 Metern , die durch ihre Beschaffenheit und das Material ganz besonders leicht im Gelände zu handhaben sind (Wertumfang ca 1500 Euro), an Ortswehrleiter Marko Richter. Auch ein Verteiler gehörte dazu. 

Schon bewährt 

Beim Waldbrand in Neiden bewährten sich die neuen Ausrüstungsgegenstände bereits prächtig. Beim Übergabe-Termin in Roitzsch wurde an jenem Tag auch noch das Zusammenspiel der Feuerwehr Roitzsch und der Firma Süptitz geübt. Das Unternehmen kann mit drei eigenen Fahrzeugen im Ernstfall immerhin 21 000 Liter Löschwasser zur Verfügung stellen. „Wir können mit drei D-Strahlrohren 70 Minuten lang löschen und  haben als Werksfeuerwehr auch die gesetzliche Berechtigung, Unterstützung bei der Brandbekämpfung zu leisten“, erklärte Tilo Süptitz stolz. Versicherungstechnisch sei alles geklärt. 

Große Wurfweite 

Sein Fuhrpark ist beachtlich. Zwei der drei Fahrzeuge sind jeweils mit einem 8000 Liter Wassertank ausgestattet. Der Traktor (siehe Bild) ist dabei hoch geländegängig. Das als Werksfeuerwehr-Auto ausgewiesene Einsatzfahrzeug hat ebenfalls nochmal 5000 Liter Wasser an Bord. Dabei handelt es sich um ein polnisches Fabrikat. Diesen Lkw vom Typ Jelcz konnte Tilo Süptitz gebraucht erwerben und überführen. 

Im Ortsteil Roitzsch freut man sich über das Engagement das Fuhrunternehmers. Schon bei der Brandbekämpfung im vergangenen Sommer war die Technik der Firma Süptitz mehrfach vor Ort und leistete wertvolle Unterstützung. In Erinnerung geblieben sind in diesem Zusammenhang ein Feldbrand bei Trossin sowie ein Waldbrand in der Nähe von Pressel. Gerade bei solchen Einsätzen spielt die Wasserzufuhr eine entscheidende Rolle. „Unser Feuerwehrauto ist mit Dachmonitor (fest montiertes Strahlrohr. d. Red.) ausgerüstet und wir erreichen eine Wurfweite von 70 Metern“, sagte Tilo Süptitz, der gemeinsam mit seinem Sohn die Firma leitet. Nach dem Waldbrand in Neiden sprach der dortige Bürgermeister Stefan Schieritz ein großes Lob aus. „Das Unternehmen hat uns unter anderem beim Abpumpen und bei der Reinigung der Fireflex-Tanks geholfen. Dafür ein großes Dankeschön“, so das Elsniger Oberhaupt. 

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