Samstag, 24. Juli 2021
Freitag, 2. Juli 2021

Jubiläum für Sächsisches Geschichtscamp

Zum 2. Sächsischen Geschichtscamp trafen sich Jugendliche 2013 in Torgau.Foto: TZ/C. Wendt

von unserem Redakteur Christian Wendt

Torgau/Dresden. Kurzentschlossene Jugendliche haben noch bis Sonntag die Möglichkeit, sich für das 10. Sächsische Geschichtscamp anzumelden.

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Unter dem Motto „Von Mauern, Flucht und saurem Regen…“ konzentrieren sich die Organisatoren im mittlerweile 10. Jahr auf das Leben in und nach der DDR. Die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau ist seit neun Jahren fester Kooperationspartner des Sächsischen Geschichtscamps. Daher sind auch dort die Anstrengungen groß, den teilnehmenden Jugendlichen den runden Geburtstag vom 27. September bis zum 1. Oktober in Dresden mit einem breitgefächerten Programm so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Wer sich noch kurzentschlossen bewerben möchte, hat dazu noch bis zum Sonntag online die Möglichkeit. 

Sechzig Jahre nach dem Mauerbau richtet sich der Blick auf die Zeit der deutschen Teilung, das Leben in der DDR sowie die Friedliche Revolution und deren Folgen. Teilnehmen können Schüler der Klassenstufen 9 bis 13 aus Sachsen und Baden-Württemberg, die Interesse an der Geschichte der DDR haben. Das Angebot richtet sich ausdrücklich nicht nur an Gymnasiasten.

Zum Programm gehören Einblicke in Stasi-Akten, Gespräche mit Zeitzeugen, Diskussionen mit Experten und der Besuch der Gedenkstätte Bautzner Straße, dem ehemaligen Stasi-Untersuchungsgefängnis, in Dresden. Die intensive Arbeit in verschiedenen Workshops und die Begegnung mit anderen Schülern sollen die eigene Projektarbeit an den Schulen fördern. Fahrtkosten, Übernachtung und Verpflegung tragen das Landesamt für Schule und Bildung Sachsen sowie das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

Weitere Informationen zum Programm und zur Ausschreibung auf der Website der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau: https://www.jugendwerkhof-torgau.de/Home/Neuigkeiten/10-Saechsisches-Geschichtscamp-JETZT-BEWERBEN/42d1221/

Rückblick: Schon das zweite Geschichtscamp hatte  in Torgau stattgefunden. Organisator war die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof, die seitdem in enger Absprache mit dem Kultusministerium und seit 2019 auch mit dem Landesamt für Schule und Bildung Leipzig sowie einem Team aus sächsischen Lehrern die gesamte Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung übernommen hat. Aktuell wird das Camp von Juliane Thieme koordiniert, die einst in der Torgauer Gedenkstätte für die Bildungsarbeit verantwortlich zeichnete. „In den vergangenen Jahren konnte das Geschichtscamp seinen Bekanntheitsgrad im Freistaat enorm steigern. Unsere Bewerber kommen mittlerweile aus dem gesamten Freistaat und nicht mehr nur aus Ballungsräumen wie zu Beginn“, erklärte Juliane Thieme gegenüber der Torgauer Zeitung. Maßgeblich dazu beigetragen hätten die von den Organisatoren gemachten Erfahrungen sowie seit 2018 auch eine eigene Website. Thieme hob diesbezüglich  das große Engagement des gesamten Lehrerteams hervor, in dem  beispielsweise Herma Lautenschläger vom Gymnasium Grimma und Torsten Alf vom BSZ Grimma (Alf ist gleichzeitig auch Vorstand der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof) mitwirken. 

Höhepunkt des Sächsischen Geschichtscamps dürfte das Jahr 2017 gewesen sein, als man mit einem Schiff auf der Elbe in Dresden vor Anker ging.

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