Freitag, 29. Mai 2020
Sonntag, 19. August 2018

MOCKREHNA

Doberschütz-Mockrehna tapfer aber chancenlos

Steve Anton ( links) und Benjamin Klotzsch gegen Willi Schreiner.Foto: ?Sebastian Stöber

von Sandra Röper

Doberschütz. Der amtierende TZ-Bärenpokal-Sieger bekam es im Sachsenpokal mit einem der Top-Teams der Landesklasse West zu tun. Nach 90 Minuten stand fest: Oelsnitz war eine Nummer zu groß.

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(Wernesgrüner-Sachsenpokal/Männer) Doberschütz-Mockrehna I – Merkur Oelsnitz 2:8 (1:4)

Mit dem Drittplazierten der abgelaufenen Saison der Landesklasse West hatte die Patommel-Elf ein schweres Los in der ersten Runde des Wernesgrüner Sachsenpokals gezogen. Im vergangenen Jahr verlor der FSV Wacker Dahlen zu Hause gegen den SV Merkur 06 Oelsnitz mit 2:9 und schied ebenfalls in der ersten Runde aus.

 

Die Oelsnitzer starteten mit hohem Tempo in die Partie und setzten sofort Nadelstiche. Die Vogtländer versuchten außerdem von Anfang an, das Spielgeschehen zu kontrollieren und den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Durch einen Abwehrfehler in der Doberschützer Hintermannschaft entstand die frühe Führung der Gäste durch Oliver Ketzel.

 

Doch die Platzherren versuchten weiter, dagegenzuhalten und belohnten sich nach einer knappen Viertelstunde mit dem 1:1-Ausgleich durch Florian Prause. Mit fortlaufender Spieldauer erhöhten die Gäste noch einmal das Tempo und erarbeiteten sich gleich mehrere gute Einschussmöglichkeiten, die auch konsequent genutzt wurden. So erhöhten die Oelsnitzer bis zur Halbzeit auf 1:4.

 

Nach dem Wideranpfiff fanden die Mannen von Trainer Thomas Patommel nicht wieder zurück in die Partie. Die individuelle Klasse der einzelnen Spieler war an diesem Tag ausschlaggebend. SV-Merkur-Akteur Robert Hofmann – Torschützenkönig der Vorsaison der Landesklasse West – reihte sich nun auch in die Liste der Torschützen ein und traf erst zum 1:5 und später zum 1:7. Auch Marchel Schuch, der beim VFC Plauen und VfB Auerbach 1906 Regionalliga spielte, krönte seine Leistung mit einem Tor zum 1:8.

 

Trotz alledem versuchten die Doberschütz-Mockrehnaer,  immer weiter nach vorn zu spielen und so gelang kurz vor Ultimo noch der Treffer zum 2:8-Endstand. Frisch-Auf-Trainer Thomas Patommel nach der Partie: „Ich blicke positiv in die Zukunft für den laufenden Punktspielbetrieb und nehme die gesammelten Erfahrungen aus den vorherigen Partien mit.“


Doberschütz-Mockrehna: Mildner; Voland, Anton, Klotzsch, Graß (70. Knorrn), Bela, Springer, Walther, Prause, Winkler (80. Bardt), Voigtländer;

TF: 0:1 Ketzel (6.), 1:1 Prause (14.), 1:2 Hofmann (31.), 1:3 Schuch (31.), 1:4 (Schuch 43./FEM), 1:5 (Hofmann 50.), 1:6 Springer (56./ET), 1:7 Hofmann (63.), 1:8 Schuch (64.), 2:8 Prause (85.);

SR: Gläser;

ZS: 30

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