Samstag, 23. Januar 2021
Dienstag, 26. Mai 2009

LOKALGESCHEHEN

Abwasser-Problem endlich klären!

von unserem Redakteur Nico Wendt

Trossin (TZ). Im Vorfeld der Kommunalwahl startete die TZ eine weitere Umfrage und fragte Bürger, was sie sich von den künftigen Räten wünschen beziehungsweise welches Problem sie als Erstes anpacken sollten.

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Trossin (TZ). Im Vorfeld der Kommunalwahl startete die TZ eine weitere Umfrage und fragte Bürger, was sie sich von den künftigen Räten wünschen beziehungsweise welches Problem sie als Erstes anpacken sollten.

Roland Rudolf, Dahlenberg: Man muss erst einmal eine Arbeitsbasis innerhalb der Gemeinde herstellen, eine ordentliche Zusammenarbeit zwischen Bürgermeisterin und Räten. Das ist die Grundlage dafür, dass eine vernünftige Arbeit möglich wird. Derzeit blockiert sich ja alles. Eine wirkliche Entspannung habe ich nicht registriert. Dann steht natürlich das Problem „Abwasser“ im Vordergrund. Im Wahlkampf haben das fast alle Kandidaten benannt. Die, die sich im Rat dafür engagierten, haben nicht die Unterstützung bekommen, wie das nach außen den Anschein hatte. Mir liegt am Herzen, dass die Abwasserentsorgung in unserem Sinne zum Abschluss kommt. Man sollte auch dafür kämpfen, das Umfeld lebenswerter zu machen. Man kann zum Beispiel wieder alte Wege herrichten. Die Verbindung Dahlenberg–Falkenberg ist in alten Karten noch eingezeichnet, dort ist heute ein Acker.

Jens Ehmisch, Falkenberg: Man sollte das Abwasser-Problem klären, das ist nun schon so lange Streitthema. Auch die Unstimmigkeiten zwischen Gemeinderat und Bürgermeisterin sollten endlich ausgeräumt werden. Was das Thema Abwasser angeht, so bin ich für die dezentrale Variante. Es wäre Illusion, das Abwasser bis nach Dommitzsch pumpen zu wollen. In Falkenberg könnte man die Klärteiche in Ordnung bringen. Aber wie ich gehört habe, stellt der Naturschutz hier strengste Auflagen, obwohl seit Jahrzehnten Wasser dort reingeleitet wurde, ohne das etwas passiert ist. Der Kindergarten sollte in Regie der Gemeinde bleiben. Das läuft gut, auch ohne privaten Träger.

Erwin Linke, Trossin: Ich hoffe, dass eine stabile Gemeinderatsarbeit zustande kommt und dass die Räte auch handlungsfähig sind – im Bezug auf die Finanzen. Hier hatte es ja in den vergangenen Jahren oft Probleme gegeben mit dem Haushalt. Die Mittel sind dann auch sinnvoll einzusetzen, beispielsweise für Kita, Krippe und Vereine. Um das Ortsbild sollte man sich ebenfalls dringend kümmern, um Straßen und Wege. In anderen Orten wurde hier im Zuge der ländlichen Neuordnung viel gemacht. Wir sind da etwas zurückgeblieben. Das sollte man anschieben. Ein Flurneuordnungs-Verfahren war vor fünf oder zehn Jahren im Gespräch. Damals hat man es aber abgelehnt.

Jörg Richter, Trossin: Erstens sollte man sich im neuen Gemeinderat untereinander klar werden. Die Querelen müssen ein Ende finden, das ist das Wichtigste. Man sollte versuchen, an einem Strang zu ziehen und wieder eine vernünftige Basis zu finden. Nur so lässt sich etwas bewegen. Probleme gibt es in der Gemeinde genug. Das fängt bei Vereinsförderung an und hört beim Abwasser auf. Was mir am alten Gemeinderat gefallen hat: dass einige Dinge, die man angepackt hatte, sehr gut durchgezogen wurden. Zum Beispiel der Stausee in Dahlenberg. Mit dem neu gestalteten Vorplatz ist ein richtiger Anziehungspunkt entstanden.

Marcel Hache, Roitzsch: DSL ist ein Hauptproblem in Roitzsch, das gibt es hier nicht. Die Gemeinderäte sollten sich für DSL engagieren. Bisher ist leider nichts passiert. Wir haben hier einige junge Firmen, Personen, die sich selbstständig gemacht haben. Ich habe auch gehört, dass sich noch weitere ansiedeln würden. Aber ohne vernünftige Internetverbindung läuft nichts. Heute wird doch alles über Internet abgewickelt, ob Materialbestellung oder Auftragsakquise. Schön ist, dass der Jugendclub in Roitzsch wieder läuft. Bei der Renovierung hat uns die Gemeinde unterstützt und das Material bezahlt.


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