Sonntag, 18. April 2021
Freitag, 26. März 2010

LOKALGESCHEHEN

Schauspielerin Nora Tschirner - ein Star ohne Allüren

Nora Tschirner.Foto: TZ/Lehmann

von unserem stellv. Chefredakteur Frank Lehmann

Torgau (TZ). Mit ihren 28 Jahren ist sie bereits ein gefragter Star. Nora Tschirner hat als Moderatorin Karriere bei MTV gemacht. Durch die Kultfilme „Keinohrhasen“ und „Zweiohrküken“, wo sie als Hauptdarstellerin an der Seite von Till Schweiger ihr Talent bewies, eroberte die junge Berlinerin die Herzen nicht nur der jungen Leute.

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Torgau (TZ). Mit ihren 28 Jahren ist sie bereits ein gefragter Star. Nora Tschirner hat als Moderatorin Karriere bei MTV gemacht. Durch die Kultfilme „Keinohrhasen“ und „Zweiohrküken“, wo sie als Hauptdarstellerin an der Seite von Till Schweiger ihr Talent bewies, eroberte die junge Berlinerin die Herzen nicht nur der jungen Leute. Am vergangenen Samstag war sie im Rahmen einer Hörbuchpräsentation gemeinsam mit dem Liedermacher Gerhard Schöne in der Kulturbastion in Torgau zu erleben. Kurz vor ihrem Auftritt fand sie noch Zeit für ein kurzes Gespräch.

TZ: Sie stellen heute das Hörbuch „Wenn Franticek niest“ vor. Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Gerhard Schöne?
N. Tschirner:
Eigentlich ganz unspektakulär. Er hat mich gefragt und ich habe sofort zugesagt.
Sind Kinderlieder und Kindergeschichten denn eine Sache für Sie? Ich dachte, Sie stehen auf ganz andere Musik und andere Themen!
Ich bin mit der Musik und den Liedern von Gerhard Schöne und Reinhard Lakomy aufgewachsen, bin ein großer Fan von ihnen. Bei mir wurden sofort Kindheitserinnerungen wach, als mich Gerhard Schöne fragte. Da gab es gar kein Zögern.
Was reizt Sie an seinen Liedern und Texten?
Die Phantasie, mit der er Geschichten erzählt, ist absolut einzigartig. Mit ihm zusammen ein Projekt zu gestalten, finde ich ganz toll!
Eigentlich stehen Sie ja vor der Kamera und im Rampenlicht. Warum dann diese Art von Auftritt in einem kleinen Kreis in fast schon familiärer Atmosphäre?
Ich lese wirklich gern vor und genieße die Nähe zum Publikum. Wenn das dann noch aus Kindern besteht, gibt das einen zusätzlichen Reiz. Kinder sind nämlich das härteste und kritischste Publikum.
Anderes Thema – sind Sie zum ersten Mal in Torgau?
Oh ja, und ich fühle mich hier gleich wohl. Ich habe nämlich sächsische Wurzeln. Meine Mama stammt aus dem Erzgebirge.
Und von Torgau haben Sie schon gehört?
Ehrlich gesagt nein. Mir sind nur die tollen historischen Gebäude aufgefallen.
Dass die Stadt einstige kurfürstliche Residenz war, dass Luthers Frau hier begraben ist und dass sich Russen und Amerikaner im April 1945 hier die Hände reichten – das ist nicht zu unterschätzen.
Da haben Sie recht. Ich werde wohl nochmal wiederkommen. Schließlich behalte ich Torgau auch als die Stadt in Erinnerung, in der der Frühling nach einem langen harten Winter kam (schmunzelt und lässt sich die Sonne ins Gesicht scheinen).

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