Dienstag, 25. Januar 2022
Montag, 21. November 2011

LOKALSPORT

11. Spieltag Ur-Krostitzer Nordsachsenliga

(Nordsachsenliga/Herren) Mehderitzsch – Schildau 0:3 (0:1)
Fußball
(TZ). Bei Rot-Weiß Mehderitzsch lief an diesem Wochenende nicht viel zusammen. Nach einem Freistoß in der zweiten Minute köpfte Schildaus John aus Nahdistanz zur frühen 1:0-Gästeführung ein.

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(Nordsachsenliga/Herren) Mehderitzsch – Schildau  0:3 (0:1)
Fußball
(TZ). Bei Rot-Weiß Mehderitzsch lief an diesem Wochenende nicht viel zusammen. Nach einem Freistoß in der zweiten Minute köpfte Schildaus John aus Nahdistanz zur frühen 1:0-Gästeführung ein. Das Spiel war sehr zerfahren und von Hektik geprägt. Theo Pietsch kam nach 36 Minuten für den verletzt ausgeschiedenen M. Heilmann. D. Schrinner sah nach wiederholtem Reklamieren in der 42. Minute Gelb/Rot.
In der zweiten Halbzeit machte RWM trotz Unterzahl mehr Druck. Die Platzherren bestimmten im Mittelfeld das Spiel und hatten mehr Ballbesitz, waren aber in der Spitze zu harmlos. Der TSV stand tief und machte die Räume eng, die Defensive agierte umsichtig und stand sicher. Roy Lischke köpfte zwischenzeitlich knapp am Kasten vorbei. Im Gegenzug erhöhte Schildau durch einen Konter über rechts. Kevin Reiche brauchte nur noch zum 0:2 einzuschieben (53.). A. Pusch vergab die nächste Riesenchance für Rot-Weiß. Mehderitzschs Trainer Dehnert tobte förmlich, ärgerte sich sowohl über seine Spieler als auch den Schiedsrichter. Der verwies ihn hinter die Bande. Doch dort sollte der RWM-Trainer nicht lange bleiben. Nach 55 Minuten wechselte sich Trainer J. Dehnert für R. Lischke ein. Und er setzte auch gleich ein Achtungszeichen. Der Schildauer Torhüter Steinert hielt einen Dehnert-Freistoß im großen Stil. Nach 72 Minuten zeigte Schiedsrichter Gruhle (Döbeln) überraschend auf den Elf-Meter-Punkt. R. John verwandelte zum 0:3. Dieser Sieg brachte den Schildauern drei wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Mehderitzsch: Leschke, Lischke (ab 55. .Dehnert), Mager, Pusch, Grieser (ab 78. M. Zinke), Heilmann (ab 36. Pietsch),  Schrinner, Gerlach,  Hein,  Lubitz, A. Zinke;
Schildau: Steinert, Wagner, Kanitz, Sablottny, Schöne (ab 70. Schubert), Reiche, John, Otto (ab 75. Daume), Sasse, Gesse, Czyzewski;
SR: Gruhle (Döbeln); ZS: 96  RWM

(Nordsachsenliga/Herren) Beilrode – Zwochau 2:0 (0:0)
Fußball
(TZ/LAND). Mit zwei späten Toren feierten die Beilroder einen wichtigen Sieg über Zwochau. „Ich denke, dass wir bis zuletzt an unsere Chance geglaubt haben. Auf dem Sieg können wir aufbauen“, erklärte FSV-Neutrainer Frank Wilsch, der auf einigen Positionen Akteure der Zweiten einsetzte, die ihre Sache ausgezeichnet machten. Allerdings bekleckerten sich beide Mannschaften spielerisch nicht gerade mit Ruhm. In der ersten Hälfte verbuchten die Gäste ein Chancenplus, hätten durch Voigt, der frei vor Lux auftauchte, in Führung gehen müssen (20.). Sommer und Biedermann vergaben ebenso verheißungsvolle Aktionen (38., 43.). Im FSV-Spiel war es dagegen schwer, positive Aspekte zu finden. Nach dem Kabinengang stand der Zwochauer Wagler plötzlich völlig frei, schoss aber in die Wolken (52.). Auf der Gegenseite übersah Voigt den besser postierten Diener – die bis dato beste Chance der Heimmannschaft hatte aber Signalwirkung (58.). In der Folge kämpften die Ostelbier aufopferungsvoll um jeden Ball, kauften so nach und nach den Gästen den Schneid ab. Nach Diener-Ecke vergab Voigt nur knapp (78.). Als sich Diener aus 20 Metern ein Herz fasste, bedeutete der Schlenzer in die lange Ecke die umjubelte Führung (84.). Voigt bestrafte kurz darauf einen kapitalen Gästefehler mit dem entscheidenden 2:0 (88.). Der dritte Saisonsieg lässt die Lage für die Beilroder wieder freundlicher erscheinen, auch wenn fußballerisch viel Luft nach oben ist.
Beilrode: Lux, C. Grieser, Kunze (V), Kramp (V), C. Wenzel (46. Kevering), Voigt, Diener (V), Stumpe (V), Galistel, Wiktorowski (V), Senne (64. M. Täsch); TF: 1:0 Diener (84.), 2:0 Voigt (88.); SR: Zschäbitz (Merkwitz); GK: Woetzel, Troitzsch (Zwochau); ZS: 60

(Nordsachsenliga/H) Dommitzsch – Doberschütz 2:1 (0:1)
Fußball (TZ/NW). Mit einem Sieg hatte der Aufsteiger aus Dommitzsch die Möglichkeit mit dem Gegner gleichzuziehen und den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle herzustellen. Von Beginn an entwickelte sich eine interessante Partie, in der die Gastgeber mehr taten. Doch in der Offensive fehlte noch die letzte Präzision und Durchschlagskraft. Doberschütz wollte erst einmal hinten sicher stehen und die „Null“ halten. Als sich Voland nach gut 25 Minuten das Leder an der Mittellinie schnappte, nicht angegriffen wurde und aus 30 Metern einfach mal abzog, schlug das Spielgerät in Tor-des-Monats-Manier unhaltbar im Dreiangel der Gastgeber ein – 0:1. Das musste der Platzherr erst einmal verdauen und sacken lassen. Bis zur Pause passierte dann auch nicht mehr viel, die Dommitzscher hatten noch keine Antwort parat. Beim Pausengetränk ordnete DSV-Trainer Schulze seine Mannen neu. Und die Gänsebrunnenstädter wollten die Vorgaben ab der 46. Minute sofort umsetzen. Energisch wurden die Gäste aus Doberschütz unter Druck gesetzt, der ballführende Spieler hatte kaum Zeit, das Leder zu kontrollieren. Folglich wurde der Druck auf das Gäste-Gehäuse immer größer. Nachdem Pottecz gleich zwei Großchancen liegen ließ, machte er es nach gut einer Stunde besser und glich zum 1:1 aus. Dommitzsch drängte weiter, wollte unbedingt den Sieg, was aber zu Konterräumen führte. Eine dieser Möglichkeiten hätte Doberschütz beinahe zum 2:1 genutzt (74.). Nach Freistoß von halbrechter Position war es letztlich Mühlbach vorbehalten, seine Farben zum Sieg zu schießen.
Dommitzsch:
Fritzsche, Hanner, Galla, Knoche, Reichelt, D. Hache, Mühlbach, Saber (V/ab 89. Nicolaus), Wolfsteller, Pottecz, Herberg; TF: Muster; SR: Maes (Zeithain); GK: 2 x Doberschütz; ZS: 120.

(Nordsachsenliga/Herren) Oschatz – Süptitz 2:3 (1:1)
Fußball
(TZ/LAND). „Ich denke, dass wir das eine Tor besser waren. Zuletzt haben wir uns das Leben selbst durch unser Laster Abwehr schwer gemacht“, fasste Sandro Stahn das Punktspiel auf Oschatzer Kunstrasen zusammen. Die Partie begann mit mehr Spielanteilen für die Döllnitzstädter. Nach Klopf-Foul verwandelte Böhme den fälligen Strafstoß zur Führung (24.). Aber die Gäste-Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Mit einem weiten Abschlag leitete SVS-Keeper Terpitz den ersten Streich von Schulze, der per Lupfer traf, ein (34.). Nach der Pause waren die Süptitzer augenscheinlich die bessere Mannschaft. Angetrieben von Wiesner, der an alter Wirkungsstätte groß auftrumpfte, drückten die Gäste die Überlegenheit auch zahlenmäßig aus. Nach Vorlage von Wiesner schaffte Schulze seinen zweiten Treffer (54.). Und als Weißbart für den Torjäger auflegte, war das dritte Tor perfekt (76.). Weidlich machte das Spiel mit dem Anschlusstreffer noch einmal spannend (80.). Die Oschatzer stürmten nun mit Mann und Maus, drängten auf den Ausgleich. Wiesner und Hudewenz hätten für den SVS die Konter besser ausspielen können. So blieb es beim 2:3.
Oschatz: Sauer, Roßberg, J. Böhme, Martin Arbeiter, Oswald (79. Schmidt), Schieler (75. Weidlich), F. Wiesner, Michael Arbeiter, L. Bretschneider, Hoyer, O. Erdmann;
Süptitz:
Terpitz, T. Reiche, Zieger, Wiesner (90. Hartmann), Kirschke, Weißbart, Klopf, Schulze (87. Hudewenz), Schneider, Mehle, Günther (90. Melzer);
TF: 1:0 J. Böhme (Elfer, 24.), 1:1, 1:2 und 1:3 Schulze (34., 54., 76.), 2:3 Weidlich (80.); SR: Schlenski (Delitzsch); ZS: 70

Ergebnisse:
Dommitzsch – Doberschütz  2:1
Mehderitzsch – Schildau  0:3
Oschatz – Süptitz  2:3
Delitzsch – Zschepplin  5:1
Krostitz – Schenkenberg  1:4
Beilrode – Zwochau  2:0
Radefeld – Eilenburg II  1:1

Aktuelle Tabelle
01. Delitzsch    11    34:08    31
02. Süptitz    11    37:15    25
03. Radefeld    11    19:08    22
04. Mehderitzsch    11    20:12    20
05. Krostitz    11    27:21    17
06. Schenkenberg    11    23:19    16
07. Eilenburg II    11    24:26    16
08. Doberschütz    11    21:27    13
09. Dommitzsch    11    17:33    13
10. Oschatz    11    15:19    11
11. Schildau    11    18:22    10
12. Beilrode    11    11:24    9
13. Zschepplin    11    14:34    9
14. Zwochau    11    13:25    8

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