Montag, 17. Mai 2021
Samstag, 15. Juni 2013

LOKALGESCHEHEN

Dreiheide gibt grünes Licht

von unserer Redakteurin Eileen Jack

Dreiheide (TZ). Lärm ist nach wie vor das Hauptthema, wenn sich die Dreiheider mit dem Bebauungsplan für das Areal der Firma HIT Holzindustrie Torgau beschäftigen. Auch in der kürzlichen Ratssitzung, in der die Abgeordneten den aktuellen Planentwurf letztendlich billigten, ging es erneut um die Möglichkeiten, den Geräuschpegel, der vom Unternehmen ausgeht, weitestgehend zu minimieren.

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Dreiheide (TZ). Lärm ist nach wie vor das Hauptthema, wenn sich die Dreiheider mit dem Bebauungsplan für das Areal der Firma HIT Holzindustrie Torgau beschäftigen. Auch in der kürzlichen Ratssitzung, in der die Abgeordneten den aktuellen Planentwurf letztendlich billigten, ging es erneut um die Möglichkeiten, den Geräuschpegel, der vom Unternehmen ausgeht, weitestgehend zu minimieren.

Mit großer Mehrheit stimmten die Dreiheider Abgeordneten in ihrer kürzlichen Ratssitzung für die nochmalige Auslegung des Entwurfes für den HIT-Bebauungsplan. „Ich habe eine kritische, aber doch dem Vorhaben von HIT gegenüber offene Debatte erlebt“, erklärte Anwalt Klaus Füßer gestern in einem Gespräch mit der Torgauer Zeitung. Ähnlich beurteilte auch Dreiheides Bürgermeister Wolfgang Sarembe den Ablauf der besagten Sitzung. In der haben die Abgeordneten noch einmal konkrete und detaillierte Fragen zur möglichen Lärmminderung gestellt und auch beantwortet bekommen. „Und das Ergebnis zeigt doch, dass die Dreiheider mit unseren Antworten offensichtlich zufrieden waren“, schätzt HIT-Anwalt Füßer weiterhin ein.

Klar ist, dass neben dem Bebauungsplan, der jetzt noch einmal vier Wochen ausliegt, ein städtebaulicher Vertrag zwischen dem Unternehmen und der Gemeinde abgeschlossen wird. In diesem werden die abgestimmten Maßnahmen zur Lärmminderung noch einmal schriftlich verankert. „Die Vertreter des Planungsbüros haben uns gegenüber noch einmal betont, dass das Unternehmen diese Festlegungen dann auch umsetzen muss und wird“, so Bürgermeister Wolfgang Sarembe.

Ähnliches bestätigte auch HIT-Anwalt Klaus Füßer gestern noch einmal. Als konkretes Beispiel für die Maßnahmen zur Lärmminderung führte er die Pläne für das sogenannte Spanergebäude ins Feld. Durch das Abladen der Holzstämme an diesem entsteht in der Regel der Schlaglärm, über den sich die Dreiheider, insbesondere aber die Süptitzer, immer wieder beschwerten. Vor allem nachts sei das Geräusch kaum zu ertragen. Das soll sich ändern. HIT nämlich plant, diese Anlage außer Betrieb zu nehmen und durch modernere Technik zu ersetzen. In welchem zeitlichen Rahmen das allerdings passieren soll, muss im besagten städtebaulichen Vertrag geregelt werden. Wie HIT-Anwalt Füßer erklärte, wird an dessen endgültigem Inhalt noch gefeilt. Allerdings soll der bis zum Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan konkret fixiert und ebenfalls abstimmungsreif sein.

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