Montag, 17. Mai 2021
Dienstag, 27. August 2013

LOKALGESCHEHEN

Geschichtscamp für Schüler in der Gedenkstätte

Juliane Thieme.Foto: TZ/C. Wendt

von unserem Redakteur Christian Wendt

Torgau (TZ). Das 2. sächsische Geschichtscamp macht vom 25. bis 28. September in Torgau Station. Noch sind nicht alle Plätze vergeben.

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Torgau (TZ). Das 2. sächsische Geschichtscamp macht vom 25. bis 28. September in Torgau Station. Noch sind nicht alle Plätze vergeben. Insgesamt können 28 Schüler aus den Klassenstufen 9 bis 13 während des Camps die Geschichte der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof erforschen. TZ kam darüber mit Gedenkstättenmitarbeiterin Juliane Thieme ins Gespräch.

TZ: Wird sich im Camp alles nur um den Jugendwerkhof drehen?
Juliane Thieme:
Keineswegs. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Macht aus dem Staat Gurkensalat! - Anders jung in der DDR“*. Hierbei sollen die Teilnehmer Antworten auf Fragen wie beispielsweise ,Was bedeutete, anders jung zu sein, während der SED-Diktatur?‘ oder auch ,Beatfan, Punk oder Grufti – War das damals möglich?‘ finden. Dazu wird es auch viele Zeitzeugen- und Expertengespräche geben.
Auch mit den Autoren des Buches „Macht aus dem Staat Gurkensalat“?
Es freut mich ganz besonders, dass mit Thomas Onißeit und Holm Kirsten zwei der vier Autoren für das Projekt gewonnen werden konnten. Beide werden am 26. September um 20 Uhr in der Kulturbastion aus ihrem Werk lesen und mit den Camp-Teilnehmern ins Gespräch kommen. Diese Veranstaltung ist zudem öffentlich.
Wird das Geschichtscamp seinen Teilnehmern nur den Blick zurück ermöglichen?
Um das Thema Demokratie und freie Wahlen umfassend zu erörtern, ist der Gegenwartsbezug unumgänglich. Umso besser, dass zu jenem Zeitpunkt die Bundestagswahl erst wenige Tage alt sein wird.
Wie aus dem Kultus verlautete, sind unter den bislang gut 20 Teilnehmern keine Schüler aus der Region. Warum eigentlich nicht?
Vielleicht wurde an hiesigen Schulen noch nicht so intensiv auf das Camp hingewiesen wie beispielsweise in anderen Bildungseinrichtungen. Aber die Anmeldefrist läuft ja noch bis zum 5. September. Hinweise hierzu gibt es bei uns im Hause unter der Telefonnummer 03421 714203.

*„Wehr Dich“, „Schlagt zurück“ und „Macht aus dem Staat Gurkensalat“ forderten Graffiti im Vorfeld des Nationalfeiertags der DDR im Oktober 1983 an verfallenden Fassaden der Klassikerstadt Weimar; Macht aus dem Staat Gurkensalat: Eine andere Jugend. Weimar 1979-1989, (ersch. August 2011)

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