Donnerstag, 28. Mai 2020
Samstag, 21. Dezember 2013

LOKALGESCHEHEN

"Ostelbiens Leckerschmecker"

Holger ReinbothFoto: TZ/Archiv (C. Wendt)

von unserem Redakteur Christian Wendt

Ostelbien (TZ). Mit seinem „Immateriellen Kulturerbe“ befindet sich der Ostelbienverein auf der Zielgeraden. Am 30. April 2014 ist Schluss mit dem durch die Europäische Union geförderten Projekt, das von der Technischen Universität Cottbus wissenschaftlich begleitet wurde.

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Ostelbien (TZ). Mit seinem „Immateriellen Kulturerbe“ befindet sich der Ostelbienverein auf der Zielgeraden. Am 30. April 2014 ist Schluss mit dem durch die Europäische Union geförderten Projekt, das von der Technischen Universität Cottbus wissenschaftlich begleitet wurde. Gegenüber der Torgauer Zeitung zog Vereinschef Holger Reinboth schon jetzt ein positives Fazit.

TZ: Was wird bis auf ein paar Broschüren nach den drei Jahren bleiben?
Holger Reinboth:
Wir haben eine Menge Erfahrung in der Zusammenarbeit zwischen den zehn Partnern aus sechs Ländern sammeln können, die wir auch für andere Dinge einsetzen werden. Darüber hinaus konnten wir wenigstens ein Stück weit die regionale Besonderheit Ostelbiens dokumentieren.

Die da wäre?
Wir haben 20 Formen herausgearbeitet. Drei hierfür sind die Pferdezucht in Graditz, das Bierbrauen in Werdau und die Tradition des Ziegelbrennens in Großtreben.

Was kann man damit anfangen?
Es geht beispielsweise um Fragen, wie Traditionen bewahrt werden können, wie die Jugend herangeführt werden kann oder auch neue Impulse gegeben werden können, damit eine Identifikation mit der Heimat aufgebaut wird. Darüber hinaus geht es darum, wie dieses Potenzial auch wirtschaftlich umgesetzt werden kann.

Wirtschaftlich?
Wir haben beispielsweise in diesem Jahr mit dem Projekt „Ostelbiens Leckerschmecker“ heimische Produzenten und Gastronomen zusammengeführt, um regionale Produkte verstärkt anbieten zu können. Damit schufen wir vielleicht keinen neuen Arbeitsplatz. Wir haben  aber sicherlich einen Beitrag dazu geleistet, dass die Region ihr wunderbares Potenzial begreift und auch von außen als erfrischend wahrgenommen wird – trotz der vielen Probleme, die wir zweifellos haben.

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