Montag, 30. November 2020
Montag, 19. Januar 2015

LOKALGESCHEHEN

Die kleine Mia machte die 400 voll

Endlich vereint. Die jungen Eltern Nadine Redlich und Tobias Heinrich zusammen mit ihrem Kind Mia.Foto: privat

von unserer Volontärin Kristin Engel

Torgau. Es ist ruhig in der Wohnung von Nadine Redlich und ihrem Freund Tobias Heinrich. Beide sitzen entspannt auf dem Sofa. Die Wohnung ist ordentlich. Hier und da liegen einige Utensilien, die man für ein Neugeborenes benötigt. Kaum zu glauben, dass erst vor wenigen Tagen Klein Mia das Licht der Welt erblickte.

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Torgau. Es ist ruhig in der Wohnung von Nadine Redlich und ihrem Freund Tobias Heinrich. Beide sitzen entspannt auf dem Sofa. Die Wohnung ist ordentlich. Hier und da liegen einige Utensilien, die man für ein Neugeborenes benötigt. Kaum zu glauben, dass erst vor wenigen Tagen Klein Mia das Licht der Welt erblickte. Ein Schmatzen, ein Schniefen. Ganz leise kann man die Kleine in ihrem Babybett hören. Sie schläft. „Wir haben ein sehr ruhiges Kind. In der Nacht weckt sie uns etwa alle vier Stunden. Am Tag will sie etwa im Zwei- bis Drei-Stunden-Rhythmus ihre Milch“, erzählt die frisch gebackene Mutter. Sie wirkt zufrieden – glücklich. Die kleine Mia ist am 28. Dezember um 7.03 Uhr im Torgauer Kreiskrankenhaus zur Welt gekommen. Und war damit im Jahr 2014 das 400. Baby. Insgesamt kamen im Torgauer Krankenhaus 409 Kinder im Jahr 2014 zur Welt. Darunter acht Zwillingskinder.

Warum Nadine Redlich zur Entbindung gerade nach Torgau gekommen ist, obwohl sie doch in Holzdorf – in der Nähe von Jessen – wohnt? Und das, obwohl auch die Krankenhäuser in Herzberg und Wittenberg zur Auswahl standen. „Ich habe über die Geburtsstation in Torgau viel Gutes gehört und mich daher für das Kreiskrankenhaus entschieden. Zudem bestand für mich in Torgau die Möglichkeit – mit ein wenig Glück – auch die Hebamme bei der Geburt dabei zu haben, die mich auch während und nach der Schwangerschaft betreut hat und es auch jetzt noch tut.“ Ihre Hebamme hatte zur Geburt gerade Schicht im Krankenhaus. „In den Tagen, die ich auf der Station verbracht habe, habe ich auch die anderen Hebammen kennengelernt. Alle waren sehr lieb zu mir und so habe ich mich in Torgau gut aufgehoben gefühlt. Die 25-Jährige nutzte bereits im Vorfeld die Möglichkeit, sich die Räumlichkeiten auf der Geburtsstation genauer anzusehen. Das gab ihr die nötige Sicherheit.

Alles verlief hervorragend. Keine Komplikationen, keine Schwierigkeiten. „Es ist einfach unbeschreiblich, wenn man das Baby erstmals im Arm halten kann.“ Schwieriger hingegen gestaltete sich bei dem jungen Paar die Namensfindung. Auf nichts konnte sich so richtig geeinigt werden. Einen Jungennamen hätten sie gar nicht erst gefunden. Aber durch die Hilfe eines Namenbuchs entpuppte sich der Name Mia als ideal. „Ich denke, dieser Name passt sehr gut zu unserem Kind. Der Name ist kurz und prägnant und hat uns beiden gefallen“, sagt Tobias Heinrich. „Wir wollten keinen Doppelnamen. Man sagt meistens sowieso nur einen. Wir wollten einen Namen, den keiner in unserem Umfeld bereits hat“, ergänzt seine Freundin. Was sie nicht wussten: Der Name Mia ist in der Region Torgau der beliebteste Name im Jahr 2014 gewesen. Elf Eltern haben ihr Kind Mia genannt. Der zweitbeliebteste Name ist Amelie. Diesen Namen tragen nun acht Kinder in der Region. Dicht gefolgt von Emma, der siebenmal vergeben wurde. Bei den Jungs steht der Name Max auf Platz eins (acht Kinder), gefolgt von Elias (sieben Kinder).

Den anderen 408 Elternpaaren, die ebenso ihr Baby im vergangenen Jahr im Kreiskrankenhaus Torgau bekommen haben, wird es wohl ähnlich gehen, wie Nadine Redlich und Tobias Heinrich. Jedoch: „Wir hatten es uns ein wenig stressiger vorgestellt. Doch wenn sie satt ist, ist sie ruhig, und wenn sie doch mal ein wenig quengelt, legen wir sie auf unseren Brustkorb und sie schläft ein.“ Auch wenn der erste Tag im eigenen Zuhause mit dem kleinen Menschen etwas ungewohnt war, habe sich die kleine Familie schnell sehr wohlgefühlt. Zumal alles für die Ankunft der kleinen Mia vorbereitet war. Die Wände in Mias Kinderzimmer sind in einem zarten Creme-Ton gestrichen. Auch die Einrichtung verrät nicht sofort, dass es sich um ein Zimmer für ein Mädchen handelt. „Wir haben alles sehr neutral gekauft, weil es ja auch mal sein kann, dass die Ärzte sich irren. So waren wir auf der sicheren Seite.“ Drei Monate vor der Geburt war alles fertig. Für die junge Mutter ein schönes Gefühl, denn bereits sie hat als Kind hier im selben Zimmer geschlafen.

Mia ist jedoch ein wenig kleiner, als die jungen Eltern erwartet hatten. „Die Sachen, die wir gekauft hatten, sind zu groß. Ihre Uroma hat ihr daraufhin eine Mütze gestrickt und eine gehäkelt. Darüber haben wir uns sehr gefreut.“
Ob ein zweites Baby geplant ist? Nadine Redlich lacht. „Wir gucken erst mal, wie es mit dem ersten Baby läuft. Kita, Schule, unsere Arbeit ...“ Noch sind beide Elternteile zu Hause. Tobias Heinrich hat sich für diese Zeit extra Urlaub genommen. So können sie ihr Glück noch eine Zeit lang gemeinsam genießen. Und das tun sie in vollen Zügen. 

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