Montag, 17. Mai 2021
Freitag, 28. Oktober 2016

LOKALGESCHEHEN

Bundestagsvize besuchte Gedenkstätte

Ingolf Notzke von der Gedenkstätte führte Petra Pau und Susanna Karawanskij (l.). Mit dabei waren auch Vertreter der örtlichen Linken, so zum Beispiel Stadtrat Karl-Friedrich Potzel (im Hintergrund), Fraktionschef Eberhard Sehrt sowie Michael Bagusat-Sehrt. Am Abend ging‘s dann zu einer Lesung ins Oschatzer E-Werk.Foto: TZ/C. Wendt

PI/cw

Torgau. Prominenter Besuch in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau: Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Petra Pau (DIE LINKE) besuchte in dieser Woche gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Susanna Karawanskij die Einrichtung.

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Torgau. Prominenter Besuch in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau: Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Petra Pau (DIE LINKE) besuchte in dieser Woche gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Susanna Karawanskij die Einrichtung. Der Besuch fand auf Initiative von Petra Pau statt, die nicht nur in die Region kommen wollte, um im Oschatzer E-Werk aus ihrem Buch „Gottlose Type – meine unfrisierten Erinnerungen“ zu lesen.

„Seit Beginn meiner Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag im Jahre 1998 beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Rehabilitation und Entschädigung von in der DDR politisch-verfolgten Menschen und hier ganz besonders mit den in der DDR verfolgten Schülern“, sagte Pau gegenüber der Torgauer Zeitung. Dabei habe sie sich auch zwangsläufig mit dem Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau auseinandersetzen müssen. Diesen authentischen Ort zu besuchen und nicht nur in Expertenrunden davon Notiz zu nehmen sei ihr ein großes Bedürfnis gewesen.

Im Rahmen eines Rundganges durch die Dauerausstellung sowie den Gedenk- und Erinnerungsbereich holten sich Pau und Karanwanskij einen vertiefenden Einblick über die repressiven Strukturen innerhalb des Bildungs- und Erziehungsapparates der DDR. Im anschließenden Gespräch mit Vorstandsvertretern des Trägervereins der Gedenkstätte, die über den Werdegang der heutigen Gedenkstätte ab dem Jahre 1992 berichteten, wurde unter anderem Kritik an der abgelaufenen Antragsfrist für den Fonds Heimerziehung laut. „Wir haben uns über das persönliche Interesse von Petra Pau, sich am historischen Ort des Geschlossenen Jugendwerkhofs mit dem Unrecht in DDR-Heimen und den Schicksalen der DDR-Heimkinder als der jüngsten Opfergruppe des SED-Regimes auseinanderzusetzen, sehr gefreut. Zudem sei ihr Besuch seit Bestehen der Gedenkstätte 1998 der erste Besuch einer Abgeordneten der Bundestagsfraktion DIE LINKE, so die Vorstandsvorsitzende Gabriele Beyler.

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