Donnerstag, 2. Dezember 2021
Donnerstag, 10. September 2009

LOKALGESCHEHEN

Klimaschutz fängt beim Essen an

Jana Markert (l.) und Claudia Lasarczik von der sächsischen Verbraucherzentrale gaben gestern den Passanten in der Torgauer Bäckerstraße einen Einblick, wie viel Treibhausgase bei der Produktion von Lebensmitteln entstehen.Foto: TZ/C. Wendt

von unserem Redakteur Christian Wendt

Torgau (TZ). Was dem Gaumen hin und wieder mundet, muss nicht unbedingt klimafreundlich sein. Wussten Sie schon, dass sich hinter einer Frikadelle samt einer normalen Portion Salzkartoffeln immerhin 1100 Gramm schädliche Treibhausgase verstecken, im Gegenzug aber nur 130 Gramm Treibhausgase zu Buche schlagen.

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Torgau (TZ). Was dem Gaumen hin und wieder mundet, muss nicht unbedingt klimafreundlich sein. Wussten Sie schon, dass sich hinter einer Frikadelle samt einer normalen Portion Salzkartoffeln immerhin 1100 Gramm schädliche Treibhausgase verstecken, im Gegenzug aber nur 130 Gramm Treibhausgase zu Buche schlagen, wenn Sie auf hiesige Pellkartoffeln mit ordentlicher regionaler Gemüsebeigabe setzen?

Ganz im Zeichen des Klimaschutzes stand der gestrige Informationstag der Verbraucherzentrale Sachsen. Ein spezielles Klimateam stand Interessierten in der Torgauer Bäckerstraße bis zum Nachmittag Rede und Antwort zu Fragen über eine klimafreundliche Ernährung. „Wir wollen mit dem Angebot den Leuten keinesfalls ihren Mittagsbraten vermiesen“, sagte Claudia Lasarczik. Allerdings sollten Denkanstöße gegeben werden, dass ein Umweltbewusstsein nicht erst beim Kauf spritsparender Autos beginne. Wer viel auf regionale und vor allem saisonale Produkte setze, leiste einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Klimaschutz.

Apropos spritsparende Autos: Das Klimateam startete gestern auch ein neues Beratungsangebot zum Kauf von Neu- und Gebrauchtwagen. „Viele Verbraucher kaufen nach wie vor Autos, die für ihren tatsächlichen Bedarf viel zu stark motorisiert sind“, sagte Torben Ibs vom Klimateam der Verbraucherzentrale Sachsen. Dies koste dann, ebenso wie ein zu schweres Fahrzeug, bei jeder Fahrt zu viel.

Nach Angabe von Torben Ibs sollten potenzielle Autokäufer auch an die seit 1. Juli geltende CO2-basierte Kfz-Steuer und die bundesweit geplante Ausweitung der Umweltzonen in Städten denken. „Autos mit geringem Kraftstoffverbrauch und niedrigem CO2-Ausstoß sind deutlich günstiger im Unterhalt“, fasste Ibs zusammen.

Verbraucher, die Interesse an jenem neuartigen Beratungsangebot der Verbraucherzentrale haben, können sich unter der kostenlosen Rufnummer 0800 2030900 über alle Fragen rund um Autokauf und Mobilität informieren lassen. Die Nummer ist montags, mittwochs und freitags in der Zeit von 9 bis 15 Uhr und dienstags sowie donnerstags zwischen 13 und 18 Uhr zu erreichen.



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