Sonntag, 18. April 2021
Montag, 26. Oktober 2009

LOKALGESCHEHEN

Von Feuerwehr bis Zirkusluft

von unserem Redakteur Uwe Gutzeit

Torgau (TZ). Das Sachsenhotel stieß am Wochenende an seine Kapazitätsgrenzen. Allein 93 Betten belegten die Mitglieder der Interessengemeinschaft (IG) Taschenkalendersammler Deutschland, mitgereiste Ehefrauen und acht Kinder sowie Gäste aus acht Staaten, die sich zum achten Male von Freitag bis Sonntag zum Tauschtreff in Torgau trafen. Und Dietmar Passenheim, Gründer der IG, will dafür sorgen, dass seine Heimatstadt auch künftig von dem Treffen profitiert.

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Torgau (TZ). Das Sachsenhotel stieß am Wochenende an seine Kapazitätsgrenzen. Allein 93 Betten belegten die Mitglieder der Interessengemeinschaft (IG) Taschenkalendersammler Deutschland, mitgereiste Ehefrauen und acht Kinder sowie Gäste aus acht Staaten, die sich zum achten Male von Freitag bis Sonntag zum Tauschtreff in Torgau trafen. Und Dietmar Passenheim, Gründer der IG, will dafür sorgen, dass seine Heimatstadt auch künftig von dem Treffen profitiert.

Insgesamt war es bereits das 23. Internationale Tauschtreffen. Was 1988 begann, fand 1989 zweimal und dann jährlich einmal statt. Beim dritten Tauschtreffen sahen die Kalendersammler übrigens bei ihrer abendlichen Zusammenkunft im Fernsehen gemeinsam die Mauer fallen. In diesem Jahr waren besonders viele ausländische Taschenkalender-Sammler gekommen, unter anderem aus Spanien, Bulgarien, Polen, Tschechien, Ungarn, Estland und der Ukraine. Am Samstag bestand für die Öffentlichkeit Gelegenheit zu schauen, was genutzt wurde.
Steffen Kinmayer, einer der Organisatoren, ein Chemnitzer – jetzt im Saarland, ist froh, dass es gelungen ist, den Trödelmarktcharakter, wo es nur ums Geld geht, von den Tauschtreffs fernzuhalten. „Wir wollen, dass getauscht wird, und das ist bei unseren Treffs dann auch so.

Was jeder privat macht, ist dann seine Sache.“ Steffen Kinmayer hat eine solch umfangreiche Sammlung, dass er sie eingescannt und im Miniformat ausgedruckt hat, um sie immer bei sich haben zu können. Anhand des Ausdrucks zeigt er, was seine Sammelleidenschaft entfacht: So fehlt zum Beispiel in einer umfangreichen russischen, vom Herausgeber durchnumerierten Zirkusserie nur noch eine einzige Zahl ...


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