Dienstag, 7. Dezember 2021
Samstag, 3. Dezember 2016

LOKALGESCHEHEN

Neue Frauenpower fürs DIZ

Elisabeth KohlhaasFoto: TZ/Archiv

PI/cw

Torgau. Bereits am 14. November hat Elisabeth Kohlhaas ihre neue Tätigkeit als Referentin für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit im Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Torgau aufgenommen. Die Leipziger Politikwissenschaftlerin hat über die Wehrmachtjustiz publiziert und unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig gearbeitet.

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Torgau. Bereits am 14. November hat Elisabeth Kohlhaas ihre neue Tätigkeit als Referentin für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit im Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Torgau aufgenommen. Die Leipziger Politikwissenschaftlerin hat über die Wehrmachtjustiz publiziert und unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig gearbeitet. Ihre Publikationen befassen sich mit NS-Tätern, mit der Gestapo, dem Zweiten Weltkrieg, den Kriegsendeverbrechen sowie dem Schicksal von child survivors (Kinder in der NS-Zeit, die wegen ihres Judentums beziehungsweise ihrer jüdischen Wurzeln verfolgt wurden). Sie ist historische Beraterin mehrerer Theaterprojekte und sogenannter Reenactments zu Nationalsozialismus und Holocaust.

Für das Sächsische Staatsministerium für Kultus koordinierte sie in den vergangenen Jahren das Sächsische Geschichts-Camp für Schüler, was sie im Jahre 2014 schon einmal in die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof nach Torgau führte. Dort hatte sie nur ein Jahr später am Zustandekommen der Ausstellung „Friedliche Revolution in Torgau“ mitgewirkt, indem sie eine Reihe Interviews führte. Im DIZ Torgau betreut sie fortan die pädagogischen Angebote und das Veranstaltungsprogramm.

Elisabeth Kohlhaas wechselt zu einer Zeit ins DIZ, in der intensiv über eine Neugestaltung der Dauerausstellung diskutiert wird. Hierzu hatte es am vergangenen Donnerstag einen zweiten Workshop gegeben. Nach dem Willen der Stiftung Sächsische Gedenkstätten soll der Schwerpunkt NS-Justiz deutlich stärker als bislang am Standort im Torgauer Schloss Hartenfels zum Tragen kommen. Weitere Informationen zu den am Donnerstag unterbreiteten Vorschlägen gibt es an dieser Stelle in Kürze.

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