Mittwoch, 25. Mai 2022
Dienstag, 27. September 2011

LOKALGESCHEHEN

Kurzporträt: Uli Löser

Uli Löser.Foto: TZ/Th. Manthey

von unserem Sportredakteur Thomas Manthey

Dahlen/Eilenburg/Mehderitzsch (TZ). Einmal Fußball – immer Fußball. Muss nicht in jedem Fall zutreffen. Doch im Fall von Uli Löser trifft dies schon zu. Der gebürtige Annaberg-Buchholzer jagt seit seinem sechsten Lebensjahr dem Lederball nach – als Aktiver, als Trainer und Übungsleiter.

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Dahlen/Eilenburg/Mehderitzsch (TZ). Einmal Fußball – immer Fußball. Muss nicht in jedem Fall zutreffen. Doch im Fall von Uli Löser trifft dies schon zu. Der gebürtige Annaberg-Buchholzer jagt seit seinem sechsten Lebensjahr dem Lederball nach – als Aktiver, als Trainer und Übungsleiter. Der inzwischen 54-Jährige, den die Liebe aus Südsachsen ins beschauliche Dahlen lockte, hat einige Stationen als Kicker und Übungsleiter vorzuweisen: als Spund fing Löser bei der BSG Chemie Wolkenstein und spielte – weil er so gut war – schon als 17-Jähriger mit der 1. Herren seines Vereins in der Bezirksklasse. Von 1979 bis 1981 kickte er für Vorwärts Eisenach in der Herren-Bezirksliga, ehe es Uli Löser privat in die Heidestadt Dahlen verschlug und er beim FSV Wacker Dahlen anfing. Der studierte Grundschullehrer trainierte dann bei den Wackeren ab und legte seine Trainer-C-Lizenz ab und trainierte von 1990 bis 1996 die 1. Herren.

Der Familienvater (1 Sohn – Alexander/Torwart) half dann den Fußballern des Dahlener Stadtteils Schmannewitz, wo er sich vorübergehend etwas als Übungsleiter einbrachte. Dann wurde er nach Wermsdorf zum FSV Blau-Weiß geholt, wo er zusammen mit einem guten Bekannten die 1. Herren auf Vordermann bringen sollte. Das Engagement dauerte von 2009 bis zum Juni 2011. Doch die Lösersche Liste bekam danach einen weiteren Eintrag – der Dahlener übernahm zusammen mit dem Audenhainer Frank Schmidt in Eilenburg den DFB-Stützpunkt für E-Junioren (U9/U10), für den sich der Nordsächsische Fußballverband stark gemacht hatte. Zusammen mit dem Audenhainer leitet Löser derzeit das Training der knapp 15 E-Junioren-Kicker an und vermittelt den Fußballtalenten aus Nordsachsen, darunter aus Belgern (3), Oschatz-Merkwitz (7), Dahlen (2), Süptitz (1) und Schildau (1) nach den neuesten Methoden aus der Sportwissenschaft das erfolgreiche Fußballspielen. Ein „Job“, zweimal die Woche, der Spaß macht.

Beruflich ist der lebensfrohe, stets fröhliche und gut aufgelegte 54-Jährige, Mitarbeiter in der Geschäftsstelle des SV Rot-Weiß Mehderitzsch. Bedeutet: Uli Löser hat rund um die Uhr, sprich von Montag bis Sonntag mit dem Fußball zu tun. Lösers Ehefrau nimmt dies mit Gelassenheit, ist ja quasi mit der Leidenschaft und dem Engagement für den Fußballsport ihres Mannes aufgewachsen und hat dies akzeptieren gelernt. Nach Feierabend bildet sich der Dahlener weiter, steckt die Nase in Fachliteratur, holt sich per Computer im Internet Anregungen und büffelt für die nächst höhere Trainerlizenz – den B-Trainer-Schein.
Privat darf es dann auch einmal ohne Fußball sein. Doch es fällt dem Fußballlehrer schwer, nach dem Arbeitstag, nach dem Training ganz und gar auf Fußball zu verzichten. Da muss sich der 54-Jährige geradezu aus dem Fußball-Geschäft rausreißen. So etwa für den Ausflug zum Schalmeien-Musikfest in Großolbersdorf am 1. Oktober.

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