Sonntag, 14. August 2022
Mittwoch, 25. Juli 2012

LOKALGESCHEHEN

Belgerns Abwasser künftig sauberer?

Seit etwa einem Monat ist das Belgeraner Klärwerk in privaten Händen. Die Wasserverband Lausitz Betriebsführungs GmbH betreibt es nun.Foto: TZ/Kraut

von unserer Redakteurin Denise Kraut

Belgern (TZ). Die Rolandstadt Belgern hofft, dass mit der Privatisierung des Klärwerks zukünftig auch die Abwasserabgabe gesenkt werden kann. Diese richtet sich nach dem Schadstoffgehalt des Abwassers. Belgern zahlte in den letzten fünf Jahren insgesamt rund 65 800 Euro Abwasserabgabe. Vor nicht ganz vier Wochen ist das Belgeraner Klärwerk in private Hände übergegangen (TZ berichtete). Derzeit arbeitet sich die Wasserverband Lausitz Betriebsführungs GmbH (WAL-Betrieb) in die täglichen Abläufe ein.

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Belgern (TZ). Die Rolandstadt Belgern hofft, dass mit der Privatisierung des Klärwerks zukünftig auch die Abwasserabgabe gesenkt werden kann. Diese richtet sich nach dem Schadstoffgehalt des Abwassers. Belgern zahlte in den letzten fünf Jahren insgesamt rund 65 800 Euro Abwasserabgabe. Vor nicht ganz vier Wochen ist das Belgeraner Klärwerk in private Hände übergegangen (TZ berichtete).

Derzeit arbeitet sich die Wasserverband Lausitz Betriebsführungs GmbH (WAL-Betrieb) in die täglichen Abläufe ein. Lutz Augstein, der Abteilungsleiter aller Abwasseranlagen die der WAL-Betrieb führt, sagte gegenüber der TZ, dass es noch einige Monate dauern würde, bis alles geprüft wurde. „Bisher ist auch unklar, ob wir den Schlachthof in Belgern weiterhin in dieser Form an das Klärwerk angeschlossen lassen. Inwiefern wir etwas daran ändern wollen ist aber noch nicht spruchreif“, plant Augstein.

Der Abteilungsleiter sprach auch von einigen Reparaturarbeiten, die am Werk vorgenommen werden müssten, nannte jedoch keine konkreten Vorhaben gegenüber der Heimatzeitung. „Unser Ziel ist es, dass all das Wasser, was in die Elbe geht auch den Vorgaben entspricht, damit sowohl wir, als auch die Stadt Belgern zukünftig ruhig schlafen können“, sagt Lutz Augstein. Im gleichen Atemzug meinte er auch, dass es in den vergangenen Jahren wohl nicht immer möglich gewesen sei, den Vorgaben für Abwasser gerecht werden zu können.

Auf konkrete Anfrage der TZ kam von der Belgeraner Stadtverwaltung dazu folgender Kommentar: „Wie schlecht oder wie gut die Kläranlage gefahren wurde,  spiegelt sich unter anderem auch in der Höhe der zu zahlenden Abwasserabgabe für die zentrale Entsorgung wider. In den letzten fünf Jahren mussten insgesamt 65 849,43 Euro gezahlt werden.“ Belgern hofft durch die Privatisierung der Anlage eine Senkung dieser Abgabe, denn diese richtet sich nach den Schadstoffen, die sich in dem Abwasser befinden. „Ansonsten  sollte das private Betreiben der Anlage eine weitere konstante verträgliche Abwassergebühr garantieren“, so Elvira Herrmann, die Leiterin der Belgeraner Kämmerei.

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