Samstag, 13. August 2022
Montag, 25. August 2014

LOKALGESCHEHEN

Ein Dorf frühstückt im Nachtgewand

Das gemeinsame Frühstück im Nachtgewand sorgte für ausgelassene Stimmung.

von unserem Redakteur Frank Lehmann

Wohlau. Ein Dorfjubiläum der nicht alltäglichen Art stellte der Geselligkeitsverein des Ortes mit seinen Partnern am Wochenende auf die Beine. 700 Jahre Wohlau – das bedeutete Frohsinn, Rückblick und Geselligkeit auf ganz eigene Weise.

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Wohlau. Ein Dorfjubiläum der nicht alltäglichen Art stellte der Geselligkeitsverein des Ortes mit seinen Partnern am Wochenende auf die Beine. 700 Jahre Wohlau – das bedeutete Frohsinn, Rückblick und Geselligkeit auf ganz eigene Weise. Denn wer kann beispielsweise schon eine „Bank der Generationen“ aufweisen oder wo frühstückt ein Dorf gemeinsam im Nachtgewand?

Heimatverbundenheit hatten sich die Organisatoren um Holger Schneidewind, dem Vorsitzenden des Geselligkeitsvereins, bei der Gestaltung der Jubiläumsfeierlichkeiten auf ihre Fahnen geschrieben. Und so erfolgte der Start zum Fest mit einem Hornblasen, dem Singen des „Wohlauer Heimatliedes“ und selbstverständlich mit dem schon traditionellen Foto der Generationen, wozu sich fast 150 Einwohner einfanden. Nach einer geführten Waldexkursion, Wald spielt nämlich in der Geschichte Wohlaus eine große Rolle, präsentierte sich Handwerkskunst rund um Holz, Papier, Textilien, Honig, Wein und Teig. Nach dem ausgiebigen Festschmaus verfolgten Einheimische und Gäste die Firmvorführung „Wohlau … damals und heute“. Der Nachmittag gehörte schließlich den unterschiedlichsten Wettbewerben, wie Holzscheiben schneiden, dem Hasen-Bingo oder dem Melkwettbewerb sowie dem Bauen eines Vogelhauses. Für die Gewinner gab es attraktive Preise. Die Jüngsten kamen beim Kinderschminken und zahlreichen Spielen auf ihre Kosten. Mit einem Ball und der gespielten Kittelschau klang der Tag aus.

Nach dem Wecken durch den Nachtwächter am Sonntagmorgen versammelten sich zahlreiche Wohlauer in Nachthemd oder Schlafanzug auf dem Festplatz zum gemeinsamen Frühstück. Eine tolle Idee! Diesem Höhepunkt folgte kurz darauf ein zweiter. Die „Bank der Generationen“ wurde feierlich eingeweiht. Sie ist ein Geschenk des Forstbetriebes Dröschkau und wurde durch Gerd Scheibe, Sven Jentzsch sowie Günther Siegert gebaut. Am Sonntag gab es noch allerlei Volksbelustigungen und einen Auftritt des Gesangsvereins.

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