Sonntag, 18. April 2021
Mittwoch, 24. Dezember 2014

LOKALGESCHEHEN

Große Fußstapfen hinterlassen

Ursela Paulokat hier mit A. Seidel bei der Verabschiedung.Foto: privat

Pressemitteilung

Dommitzsch. So eine Abschiedsfeier lässt keine Wehmut aufkommen, im Gegenteil: am Mittwochnachmittag wurde im ASB- Altenpflegeheim „Haus am Stadtpark“ viel und herzlich gelacht, obwohl der Anlass eher traurig war. Heimleiterin Ursela Paulokat verlässt die Einrichtung nach 16 Jahren.

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Dommitzsch. So eine Abschiedsfeier lässt keine Wehmut aufkommen, im Gegenteil: am Mittwochnachmittag wurde im ASB- Altenpflegeheim „Haus am Stadtpark“ viel und herzlich gelacht, obwohl der Anlass eher traurig war. Heimleiterin Ursela Paulokat verlässt die Einrichtung nach 16 Jahren. Ursela Paulokat war bereits seit dem Jahr 1994 beim ASB Kreisverband Torgau-Oschatz e.V. tätig und kann getrost als „Urgestein“ bezeichnet werden, wie Geschäftsführerin Ulrike Brucks in ihrer Eröffnungsrede untermauerte.

Zunächst als Schuldnerberaterin im Namen des Verbandes tätig, wechselte sie im Jahr 1998 die Schreibtische und führte von da an die Geschicke des gerade eröffneten Alten- und Pflegeheims „Haus am Stadtpark“ in Dommitzsch. Gemeinsam mit rund sechzig Gästen, bestehend aus Kollegen, Mitarbeitern und langjährigen Partnern, wurde gemeinsam auf diese erfolgreiche Zeit angestoßen. Die Anwesenheit der Vertreter des Betreuungsvereins Torgau e.V., der Betreuungshilfe Torgau e.V., des Sozialdienstes des Torgauer Krankenhauses und des Bürgermeisters der Stadt Dommitzsch, Harald Koch, spiegelte dabei in besonderem Maße wider, welch hohe Anerkennung sich die angehende Ruheständlerin durch ihre engagierte, verständnis- und liebevolle Art während ihrer Amtszeit auf den verschiedensten Ebenen verdient hat. Auch die gesprochenen Worte des ortsansässigen Arztes Dr. Liebau stießen ins gleiche Horn. Demnach müsse sich der Nachfolger von Frau Paulokat darauf einstellen, dass die „hinterlassenen Fußstapfen nur sehr schwierig auszufüllen sind.“ Lang anhaltender Applaus für diese Aussage bekräftigte seine These.

Der zukünftige Einrichtungsleiter Thomas Reichel versicherte allerdings, dass er sich dabei die größte Mühe geben würde. Die ein oder andere Plauderei und das damit verbundene Erinnern an „alte Zeiten“ und gemeisterte Herausforderungen rundeten den Nachmittag ab. Tränen gab es zwar keine, trotzdem fällt Ursela Paulokat der Abschied nicht leicht, wie sie bei der persönlichen Verabschiedung ihrer Gäste immer wieder erklären musste. Dennoch freut sie sich auf neue Herausforderungen und darauf, auch mal „alle Fünfe grade machen zu können.“ Demnach warten zahlreiche Reisen, unendliche Kilometer auf dem Fahrrad und unbestiegene Berggipfel auf die Neu-Rentnerin.  Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB-Altenpflegeheimes „Haus am Stadtpark“ wünschen, auch im Namen des Kreisvorstandes, der Geschäftsstelle und der Kolleginnen und Kollegen der anderen Einrichtungen, auf diesem Wege nochmals alles Gute für die kommende Zeit und vor allem viel Gesundheit.

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